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	<title>katzenbach.info &#187; Societal Communication</title>
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	<description>A weblog by Christian Katzenbach about the current re-configuration of the media landscape: transformations and consolidations in societal communications, the changing role of intermediaries, and digital networks as agents of change.</description>
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		<title>Überblicksvortrag zu &#8220;Medien im Wandel&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 10:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vergangene Woche habe ich an der Fontane-Klinik in Motzen (Brandenburg) einen Vortrag zu &#8220;Medien im Wandel&#8221; gehalten. Es ging darum, im Rahmen eines &#8220;Kamingesprächs&#8221; eine kleine Weiterbildung für die Mitarbeiter der Klinik und Interessierte zu gestalten und dabei einen Überblick über die Veränderungen in der Mediennutzung – mit einem Fokus auf Online-Nutzung – zu geben und Konsequenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche habe ich an der <a href="http://www.fontane-klinik.de/">Fontane-Klinik in Motzen</a> (Brandenburg) einen Vortrag zu &#8220;Medien im Wandel&#8221; gehalten. Es ging darum, im Rahmen eines &#8220;Kamingesprächs&#8221; eine kleine Weiterbildung für die Mitarbeiter der Klinik und Interessierte zu gestalten und dabei einen Überblick über die Veränderungen in der Mediennutzung – mit einem Fokus auf Online-Nutzung – zu geben und Konsequenzen daraus zu skizzieren.</p>
<p>Ich habe nach einführenden Zahlen zur Mediennutzung kurz die Perspektive der Kommunikationswissenschaft vorgestellt und dann Veränderungsprozesse in drei thematischen Blöcken diskutiert (s. auch Folien am Ende des Eintrags):</p>
<ul>
<li>Medienstrukturen und Journalismus</li>
<li>Öffentlichkeiten</li>
<li>Identität und Gemeinschaft</li>
</ul>
<p>Ich denke, das hat insgesamt gut funktioniert. Besonders gefreut hat es mich, dass wir immer wieder zwischendurch diskutiert haben. Ich habe also nicht eine Stunde vorgetragen und danach gab es Fragen, sondern es kamen bei jeder zweiten Folie neue Gespräche auf, so dass wir nach den knapp drei Stunden, die für die Veranstaltung geplant waren, genau am Ende des Vortrags angekommen waren. Und haben dennoch nicht den roten Faden verloren…</p>
<p>Vielen Dank an die Teilnehmer für die guten Fragen und Gespräche.</p>
<p>Hier die (vielen!) Folien des Vortrags:</p>
<div style="width:425px" id="__ss_4391372"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/ckatzenbach/medien-im-wandel" title="Medien im Wandel">Medien im Wandel</a></strong><object id="__sse4391372" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fontane-vortrag-100602100947-phpapp01&#038;stripped_title=medien-im-wandel" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse4391372" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fontane-vortrag-100602100947-phpapp01&#038;stripped_title=medien-im-wandel" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/ckatzenbach">Christian Katzenbach</a>.</div>
</div>
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		<title>Vortragsreihe “Aktuelle Entwicklungen im Web 2.0″</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 09:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jan Schmidt vom Hans-Bredow-Institut hat eine kurze Vortragsreihe zu aktuellen Entwicklungen im Web 2.0 organisiert: mit Axel Bruns zu Produsage, Jan selbst zu persönlichen Öffentlichkeiten, Sebastian Deterding zur &#8220;Privatisierung der digitalen Grundversorgung&#8221; und Ralf Bendrath zu Identitätsmanagement und informationeller Selbstbestimmung. [Programm und Abstracts]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jan Schmidt vom Hans-Bredow-Institut hat <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/234">eine kurze Vortragsreihe zu aktuellen Entwicklungen im Web 2.0</a> organisiert: mit <a href="http://snurb.info/">Axel Bruns</a> zu Produsage, Jan selbst zu persönlichen Öffentlichkeiten, Sebastian Deterding zur &#8220;Privatisierung der digitalen Grundversorgung&#8221; und <a href="http://bendrath.blogspot.com/">Ralf Bendrath</a> zu Identitätsmanagement und informationeller Selbstbestimmung. [<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/veranstaltungringvorlesung/aktuelle-entwicklungen-im-web-20">Programm und Abstracts</a>]</p>
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		<title>Magisterarbeit veröffentlicht: Weblogs und ihre Öffntlichkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 16:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass ich meine Magisterarbeit abgegeben habe. Jetzt gibt es auch hier eine kleine Zusammenfassung und das Inhaltsverzeichnis und &#8211; na klar &#8211; den ganzen Text als pdf: Weblogs und ihre Öffentlichkeiten. Zur Aushandlung von Relevanz im Internet (direkt zum pdf, 2.1 MB hier).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jetzt schon <a href="http://katzenbach.info/blog/2007/fertig">einige Zeit</a> her, dass ich meine Magisterarbeit abgegeben habe. Jetzt gibt es auch hier eine kleine Zusammenfassung und das Inhaltsverzeichnis<del datetime="2008-08-02T20:07:13+00:00"> und &#8211; na klar &#8211; den ganzen Text als pdf</del>: <a href="http://katzenbach.info/research/magisterarbeit-weblogs-und-ihre-offentlichkeiten">Weblogs und ihre Öffentlichkeiten. Zur Aushandlung von Relevanz im Internet</a> <del datetime="2008-08-02T20:07:13+00:00">(direkt zum pdf, 2.1 MB hier)</del>.</p>
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		<title>Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 09:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dominik Frey hat seine Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Netz fertiggestellt: &#8220;Meinungsbildung im Web &#8211; Neue Mediatoren und Öffentlichkeiten im Web 2.0&#8243; [abstract][pdf]. Glückwunsch! (Und bisschen Neid, aber ich bin ja auch bald soweit.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dominik Frey hat seine Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Netz <a href="http://domfry.wordpress.com/2007/06/02/ende-gut-alles-gut/">fertiggestellt</a>: &#8220;Meinungsbildung im Web &#8211; Neue Mediatoren und Öffentlichkeiten im Web 2.0&#8243; [<a href="http://domfry.wordpress.com/ma/">abstract</a>][<a href="http://domfry.files.wordpress.com/2007/06/meinungsbildung-im-web.pdf">pdf</a>]. Glückwunsch! (Und bisschen Neid, aber ich bin ja auch bald soweit.)</p>
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		<title>Tagung “Journalismus online: Partizipation oder Profession”</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 09:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 22. bis 24.02. findet in München eine Tagung der deutschen Kommunikationswissenschaftler statt: “Journalismus online: Partizipation oder Profession&#8221;. Das Programm (pdf) klingt gut. (via)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 22. bis 24.02. findet in München eine Tagung der deutschen <a href="http://www.dgpuk.de/fg_cvk/">Kommunikationswissenschaftler</a> statt: “Journalismus online: Partizipation oder Profession&#8221;. Das <a href="http://www.dgpuk.de/fg_cvk/prog_2007.pdf">Programm (pdf)</a> klingt gut. (<a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/635">via</a>)</p>
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		<title>Auf dem Weg zur Magisterarbeit (2): Theoretischer Hintergrund und Forschungsfragen</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/12/auf-dem-weg-zur-magisterarbeit-2-theoretischer-hintergrund-und-forschungsfragen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 21:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Einführung in das Thema der Magisterarbeit kommen nun der theoretische Hintergrund und die Forschungsfragen: Theorie und Forschungsstand Medien als Form der kulturellen Selbstverständigung Ausgangspunkt der Arbeit ist ein Medienverständnis, das Medien nicht primär als Kommunikatoren oder Anbieter von Inhalten versteht, sondern als einen Vermittler, der Kommunikationsangebote nach Regeln und Handlungsroutinen selektiert, strukturiert, aufbereitet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach der <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/auf-dem-weg-zur-magisterarbeit-1">Einführung</a> in das Thema der Magisterarbeit kommen nun der theoretische Hintergrund und die Forschungsfragen:<br />
</em><br />
<span id="more-156"></span></p>
<h3>Theorie und Forschungsstand</h3>
<h4>Medien als Form der kulturellen Selbstverständigung</h4>
<p>Ausgangspunkt der Arbeit ist ein Medienverständnis, das Medien nicht primär als Kommunikatoren oder Anbieter von Inhalten versteht, sondern als einen Vermittler, der Kommunikationsangebote nach Regeln und Handlungsroutinen selektiert, strukturiert, aufbereitet, kommentiert und vertreibt. Medieninstitutionen bilden Wirklichkeit so nicht einfach ab, sondern stellen immer eine bestimmte Zugriffweise auf und Manifestation von Wirklichkeit dar. Sie sind damit eine Form der kulturellen „Selbstverständigung einer Gesellschaft“ (Lünenborg 2005: 101) und stehen im Zentrum der diskursiven Verhandlung und Zuschreibung von Relevanz und Bedeutung. In diesen Aushandlungsprozessen wird bestimmten Themen gesellschaftliche Relevanz zugeschrieben, ein Konflikt innerhalb eines bestimmten Schemas oder Frames interpretiert und manche Akteure können sich artikulieren, andere nicht. So hat die Nachrichtenforschung etwa zeigen können, dass durch die Strukturen und Routinen der Massenmedien primär die Deutungsmuster der politischen und ökonomischen Elite die mediale Wirklichkeit dominieren (Gans 1980; Bennett 1990), sich fast ausschließlich institutionalisierte Interessenvertretungen artikulieren können (Eilders et al. 2004) und binäre Konfliktschemata und deren Vertreter die Debatte prägen (Tuchman 1978; Coe et al. 2004). Gans (1980: 277) resümiert, dass „journalists are restrained by sytematic mechanisms that keep out some news“, so dass „only certain things are sayable through the voice of the journalist“ (Matheson 2004: 445).</p>
<p>Mit dem Aufkommen des Internets hat sich nun der Kreis der Teilnehmer an diesem Diskurs &#8211; und der Vermittler &#8211; drastisch erweitert. Es sind damit nicht mehr allein professionell organisierte Medienbetriebe, die gesellschaftliche Relevanz in der Produktion von Medientexten festschreiben. Mit Weblogs und ihren Netzwerken und kollaborativen Websites haben sich Formen der gemeinschaftlichen Zuschreibung von Relevanz durch die Nutzer selbst herausgebildet, die in der Kommunikationswissenschaft bislang kaum berücksichtigt sind.</p>
<h4>Neue Öffentlichkeiten im Netz</h4>
<p>Ein Vorschlag zur Systematisierung von Öffentlichkeiten im Internet als Vermittlungssystemen stammt von Christoph Neuberger (2004; 2006), der zwischen der Online-Variante des klassischen professionell-redaktionellen Journalismus, technischen Strukturen und partizipativen Formen der Vermittlung unterscheidet.Weblogs und kollaborativen Websites gehören &#8211; klar &#8211; zu den partizipativen Formen der Vermittlung. Hans-Jürgen Bucher und <a href="http://www.media-ocean.de/">Steffen Büffel</a> (2006) sehen darin die Herausbildung einer Form von „Netzwerk-Kommunikation“, die als funktionales Äquivalent zum traditionellen Journalismus gesehen werden könne und so einen Strukturwandel von Öffentlichkeit bedinge. Dabei seien die Koordinations- und Strukturierungsverfahren der Blogosphäre konstitutiv.</p>
<p>Diesen strukturbildenden Prinzipien und Mechanismen haben sich viele Studien bereits in Einzelaspekten gewidmet. Netzwerkanalysen haben die Strukturen der Verlinkung in den Blick genommen und dabei festgestellt, dass die Verteilung der Verweise einer „power law“ folgt, nach der einige wenige Weblogs viele eingehende Links aufweisen, die meisten Weblogs aber nur sehr wenige (Shirky 2003; Adar et al. 2004) und dass es untereinander stark vernetzte Weblog-Formationen gibt, die oft wenige Verweise nach außen setzen (vgl. etwa Herring et al. 2005; oder Adamic/Glance 2005 für die fragmentierten Linkstrukturen im US-Wahlkampf 2004). Letzteres weist auch darauf hin, dass in der Herausbildung weblog-basierter Öffentlichkeiten soziale Netzwerke eine besondere Rolle spielen. Die mediale (und mithin öffentliche) Lenkung von Aufmerksamkeit vollzieht sich nicht mehr allein über Massenmedien, sondern auch in Publikationen von Privatpersonen, die sich wechselseitig auf Themen und Geschichten aufmerksam machen. Weblogs sind so für Autoren und Nutzer gleichzeitig Instrument des persönlichen „Informations-“ wie des „Beziehungsmanagements“ und erfüllen so eine „Scharnierfunktion zwischen gesellschaftlicher und persönlicher Agenda“ (<a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Schmidt 2006</a>). Zu diesen Mechanismen der Filterung relevanter Themen durch eigene soziale Netzwerke, treten aggregierte kollektive Verfahren der Zuschreibung von Relevanz wie sie Surowieckis „Weisheit der Vielen“ (Surowiecki 2004) und Andersons Studien zum „Long Tail“ (2006) beschreiben.</p>
<p>Eine systematische Übersicht über diese Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz zur Ermöglichung gegenseitiger Bezugnahme in Netzöffentlichkeiten liegt bislang nur in Ansätzen vor. <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Jan Schmidt</a> hat dazu vor kurzem einen Vortrag gehalten und einen Beitrag verfasst. Axel Bruns hat vorgeschlagen, die Funktionslogik dieser neuen Öffentlichkeiten mit dem Begriff „<a href="http://snurb.info/index.php?q=node/28">Gatewatching</a>“ zu beschreiben, um sie dem traditionellen „Gatekeeping“ (White 1950; Shoemaker 1991) gegenüberzustellen. Er trägt damit dem Phänomen Rechnung, dass im Internet der Engpass verschoben ist: „Nun herrscht nicht mehr Knappheit an Verbreitungskapazität, sondern Knappheit an Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen auf Seiten der Rezipienten.“ (Neuberger 2004: 9). </p>
<h4>Vielfalt und Diskursive Repertoires in Weblog-Öffentlichkeiten</h4>
<p>Der zweite Problemkomplex dieser Arbeit fragt nach den Akteuren, die sich in diesen sich neu herausbildenden Öffentlickeiten artikulieren und den Deutungsmustern, die sich in einer Debatte zeigen und sie prägen. Das  Aufkommen des Internets und nun die Etablierung von Weblogs und kollaborativen Websites wurde immer wieder als die Erfüllung des Brechtschen Ideal der Demokratisierung der Kommunikationsmittel gesehen, indem jeder zum Sender werde. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass sich in Internet-Öffentlichkeiten so auch Akteure und Positionen artikulieren können, die in den Massenmedien nicht berücksichtigt werden. </p>
<p>Dass das Internet durch die drastische Senkung von Kosten und Aufwand zur öffentlichen Bereitstellung von Kommunikationsangeboten zur einer enormen Vielfalt an veröffentlichen Meinungen und Themen geführt hat, ist unbestreitbar. Weblogs haben diese Entwicklung noch einmal verstärkt: laut einer Studie haben fast die Hälfte der US-amerikanischen Internetnutzer bereits Inhalte im Internet veröffentlicht (Lenhard et al. 2004). </p>
<p>Ob aber diese Vielfalt veröffentlichter Meinungen tatsächlich vernehmbar wird, ob Debatten entlang der dominanten Frames (Scheufele 2003) und „diskursiven Repertoires“ (Steinberg 1998) der Massenmedien verlaufen oder auch andere, evtl. vormals marginalisierte Deutungmuster in Internet-Öffentlichkeiten ein Thema prägen können, ist unklar. Studien zu privaten Homepages, Foren und Portalen haben vielmehr gezeigt, dass die kommunikativen Räume, in denen sich vielfältige, außerhalb der  professionell-journalistischen Routine veröffentlichte Meinungen artikulieren, relativ klein bleiben; sie ähneln in ihren Strukturen eher denjenigen von „einfachen Interaktionssystemen zwischen Anwesenden“ (Schönhagen 2004: 249; Stegbauer 2001) und sind so kaum in  die öffentliche Verhandlung von Themen eingebunden. Auch aktuelle Rezeptionsstudien (Hargittai 2007) zeigen, dass traditionelle Medienhäuser und ihre journalistischen Routinen die Internet-Öffentlichkeiten weithin prägen.  </p>
<p>Weblogs sind eine noch relativ junge Medienform &#8211; besonders in Deutschland. Aufgrund ihrer starken Vernetzung untereinander und der oben skizzierten Koordinationsmechanismen läßt sich vermuten, dass sich hier aus stark dezentralen und fragmentierten Kommunikationsangeboten durchaus Formen von Öffentlichkeit herausbilden können. Die bislang vorliegenden Studien legen allerdings den Schluss nahe, dass auch hier die traditionellen Medieninstitutionen Themen und Deutungen dominieren. US-amerikanische Studien etwa zur Berichterstattung über den Irak-Krieg haben gezeigt, dass Weblogs sich fast ausschließlich (zu 95%) auf Meldungen der großen amerikanischen oder britischen Medienhäuser beziehen (Wall 2005; Redden et al. 2003) und so auch deren Deutungsmuster die Debatte in den Weblogs dominieren. Tatsächlich haben &#8211; zumindest zum Zeitpunkt der Studien 2004 &#8211; in der Blogosphäre wie in den klassischen Medien positive Stimmen zum Irak-Krieg überwogen (Coe et al. 2004; Johnson/Kaye 2004). Andererseits gibt es auch Untersuchungen, die Weblogs durchaus Einfluss auf öffentliche Debatten zuschreiben (Cornfield et al. 2005).</p>
<h3><a name="fragen">Forschungsfragen</a></h3>
<p><em>(0) Welche Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz strukturieren die neuen Öffentlichkeiten im Netz?</em></p>
<p>Anhand vorhandener Arbeiten zu Linkstrukturen zwischen Weblogs, zu sozialen Netzwerken, zu Praktiken der Produktion und Rezeption von Weblogs und kollektiven Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz sollen einzelne Strukturprinzipien der Weblog-Öffentlichkeiten identifiziert werden. Mit Bezug auf Bruns Konzept des „Gatewatching“ (Bruns 2005) soll so eine systematische Übersicht über Mechanismen gegeben werden, die eine gegenseitige Bezugnahme und damit erst die Herausbildung von Öffentlichkeit ermöglichen.<br />
Im empirischen Teil wird geprüft, ob die identifizierten Strukturprinzipien auch die öffentliche Kommunikation in den ausgewählten Themenfällen prägen. Es gilt also zu untersuchen, ob etwa die Aufnahme eines Themas durch ein „einflussreiches“ Weblog die Debatte entscheidend verändert.</p>
<p><em>(1) Welche Akteure, Deutungen, Lesarten dominieren die Debatte in den unterschiedlichen Medienformaten? Gibt es Unterschiede zwischen traditionellen Formaten und Weblogs?</em></p>
<p>Forschungsleitend ist hierbei die Annahme, dass über Weblogs mehr Akteure und Detungsmuster zu Wort kommen als über traditionelle Formate. Es gilt dazu, zunächst die unterschiedlichen Akteure, Interessengruppen und Deutungsmuster eines Konfliktes bzw. Themas in den beiden untersuchten Formaten zu identifizieren. In einem zweiten Schritt wird die Verhandlung des Themas im Verlauf dahingegend untersucht, welche Akteure und Deutungsmuster die  Debatte prägen. </p>
<p><em>(2) Wie ist das Verhältnis der Medienformate?</em></p>
<p> Zusätzlich zur getrennten Betrachtung von traditionellen Medien und  Weblogs, soll auch das Verhältnis der beiden Formate und ihrer Öffentlichkeiten in den Blick genommen werden. Sind Weblogs nur „echo chamber“ der Massenmedien &#8211; nehmen sie also schlicht ihre Themen auf und verbreiten sie weiter &#8211; oder sind sie im Sinne von Gans (1980) eher eine „zweite Medienschicht“, die Themen neu deutet, kommentiert, berichtigt und selbst Akzente setzt? Zu beachten ist dabei, dass sich in Weblogs und auch auf kollaborativen Websites die Lesarten des Publikums teils im Medienprodukt selbst manifestieren.</p>
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		<title>Bamblog vergleicht Aufmerksamkeit für Blogs vs. klassische Medien. Und Wikipedia gewinnt</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/11/bamblog-vergleicht-aufmerksamkeit-fur-blogs-vs-klassische-medien-und-wikipedia-gewinnt/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 10:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jan Schmidt hat anhand der &#8220;Deutschen Blogcharts&#8221; und deren neuer Kategorie &#8220;Top 40 Medien&#8221; verglichen, wie viele Seiten auf Blogs und wie viele auf traditionelle Websites verweisen. Der Gewinner liegt jedoch jenseits dieser beiden Kategorien: Wikipedia. (Link)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Jan Schmidt</a> hat anhand der <a href="http://deutscheblogcharts.de/index.html">&#8220;Deutschen Blogcharts&#8221;</a> und deren neuer Kategorie <a href="http://deutscheblogcharts.de/top40-index.html">&#8220;Top 40 Medien&#8221;</a> <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/595">verglichen</a>, wie viele Seiten auf Blogs und wie viele auf traditionelle Websites verweisen. Der Gewinner liegt jedoch jenseits dieser beiden Kategorien: <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>. (<a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/595">Link</a>)</p>
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		<title>Europäer häufiger an der Tastatur als hinter der Zeitung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 09:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade bin ich über die Meldung gestolpert (via jill und klastrup&#8217;s cataclysms), dass wir Europäer [1] nun (erstmals?) mehr Zeit online mehr verbringen als mit der Lektüre von Print-Produkten (Zeitungen und Magazine). Nach den Zahlen von Jupiter Research ist die Print-Nutzung mit 3 Stunden pro Woche konstant geblieben ist, während die Online-Nutzung in den letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bin ich über die <a href="http://www.ft.com/cms/s/eb9509dc-5700-11db-9110-0000779e2340,_i_rssPage=6700d4e4-6714-11da-a650-0000779e2340.html">Meldung</a> gestolpert (via <a href="http://del.icio.us/Jill">jill</a> und <a href="http://www.klastrup.dk/2006/10/web-use-overtakes-newspapers-also-in.html">klastrup&#8217;s cataclysms</a>), dass wir Europäer [1] nun (erstmals?) mehr Zeit online mehr verbringen als mit der Lektüre von Print-Produkten (Zeitungen und Magazine). Nach den Zahlen von Jupiter Research ist die Print-Nutzung mit 3 Stunden pro Woche konstant geblieben ist, während die Online-Nutzung in den letzten zwei Jahren von 2 auf 4h/Woche gestiegen ist. Die TV-Nutzung ist ebenfalls gestiegen: von 10 auf 12 Stunden!</p>
<p><span id="more-140"></span><br />
Den höchsten Anteil an der Online-Nutzung haben E-Mail-Nutzung und &#8220;search activities&#8221;. 22% fallen auf &#8220;Entertainment&#8221; wie Musik und Video. Genaueres gibt der FT-Artikel nicht her und Jupiter wohl auch nur, wenn man den <a href="http://www.jupiterresearch.com/bin/item.pl/research:concept/1213/id=97271/">5-seitigen Report</a> (!) für 750<span style="font-family:serif;">€</span> (oder $) ordert.</p>
<p>Erwähnenswert:</p>
<ul>
<li> Junge Erwachsene (unter 25) verbringen 6 Stunden online, 2 mit Print-Produkten und 12 vor der Glotze. Internet-Nutzung kommt mir recht niedrig vor.</li>
<li> In Deutschland sind es im Gesamt-Durchschnitt nur 2 Stunden pro Woche. Damit weniger als im Alt-Europa-[1]-Durchschnitt &#8211; in den USA sind 14 Stunden!</li>
<li> Genauso wie die <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/ard-zdf-onlilne-studie-2006-3-mio-nutzen-podcasts">ARD-ZDF-Online-Studie</a> kommt Jupiter zu dem Ergebnis, dass das Internet die quantitative Nutzung anderer Medien nicht verdrängt, sondern sich auf das Medienzeitbudget draufschlägt.</li>
</ul>
<p>Die Online-Zahlen unterscheiden sich teilweise recht deutlich von denen der <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/ard-zdf-onlilne-studie-2006-3-mio-nutzen-podcasts">ARD-ZDF-Online-Studie</a> (die ja selbst <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/ard-zdf-online-studie-was-ist-mit-den-zahlen-los">nicht ganz einfach zu lesen</a> sind): Während Jupiter bei der wöchentlichen Internet-Nutzung in Deutschland auf 2 Stunden kommt, <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200608_01.phtml">notieren Eimeren und Frees</a> 48 Minuten täglich. Und das sind mehr als 5 1/2 Stunden pro Woche und nicht 2. Mann, mannn, diese Zahlen!</p>
<p>-<br />
[1] Genauer: Untersucht wurden nur Haushalte in UK, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland.</p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p><small><em>Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/ard-/zdf-online-studie" rel="tag">ard-/zdf-online-studie</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/internet" rel="tag">internet</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/print" rel="tag">print</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/statistik" rel="tag">statistik</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/stats" rel="tag">stats</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/tv" rel="tag">tv</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/zahlen" rel="tag">zahlen</a></em></small></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
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		<title>Zeitung und TV sind Many-to-Many-Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 11:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Intermediaries]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein weiterer Gemeinplatz der Internet-Forschung &#8211; neben dem Community-Thema &#8211; ist die Feststellung, dass &#8220;das Internet&#8221; ein Many-to-Many-Kanal sei &#8211; im Gegensatz zu den traditionellen Massenmedien, die durch One-to-Many-Kommunikation gekennzeichnet seien. Wer diese starre Dichotomie bislang in Frage gestellt hat, kritisierte meist die pauschale Zuweisung, das Internet sei Many-to-Many (als Infrastruktur ermöglicht es viele One-to-Many-Kommunikationsformen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Gemeinplatz der Internet-Forschung &#8211; neben dem <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/der-telegraph-und-virtuelle-gemeinschaften">Community-Thema</a> &#8211;  ist die Feststellung, dass &#8220;das Internet&#8221; ein Many-to-Many-Kanal sei &#8211; im Gegensatz zu den traditionellen Massenmedien, die durch One-to-Many-Kommunikation gekennzeichnet seien. Wer diese starre Dichotomie bislang in Frage gestellt hat, kritisierte meist die pauschale Zuweisung, das Internet sei Many-to-Many (als Infrastruktur ermöglicht es viele One-to-Many-Kommunikationsformen, Web 1.0 war das ja hauptsächlich). In <em><a href="http://www.amazon.com/gp/redirect.html%3FASIN=3039102036%26tag=ws%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3039102036%253FSubscriptionId=02ZH6J1W0649DTNS6002">Soziale Kommunikation im Internet</a></em> arbeitet <a href="http://www.unifr.ch/ses/asp/structure/fak_lehrkoerper_detail.php?ID=57">Philomen Schönhagen</a> nun auch am anderen Pol: Auch Zeitungen und TV realisieren primär Many-to-Many-Kommunikation. Wie das?</p>
<p><span id="more-138"></span><br />
Die traditionellen Modelle und Verständnisse der Massenkommunikation (wie etwa <a href="http://www.ikp.uni-bonn.de/dt/lehre/materialien/medien/index.html#kap1">Maletzkes Feldschema</a>) vermengen nach Schönhagen Verbreitungsstruktur und Kommunikationsprozess. Die Verbreitungsstruktur ist tatsächlich und fraglos One-to-Many und einseitig bei Zeitung, TV und Co. Ein Sender, viele Empfänger. Aber &#8211; und das ist Schönhagens spannender Punkt &#8211; die Kommunikationsprozesse, die über diese Struktur ablaufen, sind damit nicht zwangsläufig identisch. Warum? Weil die Kommunikationspartner selten Zeitung/Redakteur und Leser seien, sondern in der medialen Arena meist extramediale Akteure zur Sprachen kommen. Die Massenmedien vermitteln das Gespräch der Interessengruppen, Personen, etc. Nur wenn Medienakteure selbst als Sprecher auftreten, wie etwa in Kommentaren, fallen Verbreitungsstruktur und Kommunikationsprozess zusammen und wir haben es mit purem One-to-Many zu tun.</p>
<p>Medien haben in diesem Modell also eine doppelte Funktion:</p>
<ol>
<li>Vermittlung der gesellschaftlichen Kommunikationen anderer Akteure: Der Kommunikationsprozess ist hier ein Many-to-Many-Prozess. Massenmedien sind hier (technische) Vermittler.</li>
<li>„Beobachter zweiter Ordnung“: Beobachtung, Synthetisierung der gesellschaftlichen Kommunikation. Dies ist ein One-to-Many-Prozess. Medien sind hier Kommunikatoren, die ihre Aussagen verbreiten.</li>
</ol>
<p>Gefällt mir gut dieser Ansatz. Auch weil er die Funktionen von Medienakteuren störker in Richtung Vermittler, also Intermediär, fokussiert und weniger in Richtung Anbieter von Content. Ich denke, dass diese Perspektive fruchtbarer für die Analyse von Internet-Kommunikation und neuen Intermediären ist.</p>
<p>Was dabei allerdings etwas untergeht: Auch in Funktion (1) ist die Rolle der Medien natürlich nicht passiv. Die Idee, dass Medien ein möglichst korrektes Abbild geben (oder geben sollten) vertritt wohl nur noch Medien-Newcomer <a href="http://www.google.com/corporate/execs.html#eric">Eric Schmidt </a>(Scholar: &#8220;All news have a bias, yours must, too.&#8221; &#8211; &#8220;Schmidt: &#8220;I can assure you. It has no bias. These are computers, they’re boring. I’m sorry you just don’t get it.&#8221; [*]). Auch in ihrer Vermittlungsfunktion, in der Auswahl, Gewichtung und Präsentation von Themen strukturieren sie gesellschaftliche Agenden und unser Bild der sozialen Wirklichkeit. Nicht nur durch ihre &#8211; im Schönhagens engerem Sinn &#8211; <em>eigenen</em> Aussagen. Es ist enorm wichtig, dies mitzudenken, wenn man ihrem Modell folgen will und von Massenmedien als Ermöglicher von Many-to-Many-Kommunikation sprechen will.  </p>
<p>&#8211;</p>
<p>* Reported in: Alejandro Diaz: <em><a href="http://www.stanford.edu/~amd/download/thesis_final.pdf">Through the Google Goggles: Sociopolitical Bias in Search Engine Design</a></em> [pdf]. Stanford University. May 2005. Page 158.<br />
<!-- technorati tags start -->
<p><small><em>Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/broadcasting" rel="tag">broadcasting</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/communication" rel="tag">communication</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/communication research" rel="tag">communication research</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/intermediaries" rel="tag">intermediaries</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/internet" rel="tag">internet</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/theory" rel="tag">theory</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/tv" rel="tag">tv</a></em></small></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Telegraph und virtuelle Gemeinschaften</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/10/der-telegraph-und-virtuelle-gemeinschaften/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Oct 2006 15:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Reading Notes]]></category>
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		<description><![CDATA[Eines der zentralen Themen in der Diskussion um das Internet aus medientheoretischer Perspektive ist &#8211; im Anschluss an McLuhan&#8221; &#8211; das Topos des &#8220;globalen Dorfes&#8221;. Darum gruppieren sich Begriffe wie &#8220;virtuelle Gemeinschaften&#8221; oder auch &#8220;elektronische Agora&#8221;. In Philomen Schönhagens lesenswertem Buch Soziale Kommunikation im Internet bin ich auf eine viel ältere Geschichte gestossen: Die Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der zentralen Themen in der Diskussion um das Internet aus medientheoretischer Perspektive ist &#8211; im Anschluss an McLuhan&#8221; &#8211; das Topos des &#8220;globalen Dorfes&#8221;. Darum gruppieren sich Begriffe wie &#8220;virtuelle Gemeinschaften&#8221; oder auch  &#8220;elektronische Agora&#8221;. In <a href="http://www.unifr.ch/ses/asp/structure/fak_lehrkoerper_detail.php?ID=57">Philomen Schönhagens</a> lesenswertem Buch <em><a href="http://www.amazon.com/gp/redirect.html%3FASIN=3039102036%26tag=ws%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3039102036%253FSubscriptionId=02ZH6J1W0649DTNS6002">Soziale Kommunikation im Internet</a></em>  bin ich auf eine viel ältere Geschichte gestossen:</p>
<blockquote><p>Die Menschen zeigen sich uns wie in einer riesigen <em>Sprechhalle</em> vereinigt. Trotz der ungemessenen Abstände sind sich die Einzelnen unmittelbar vernehmbar, sie sind sich in die gegenseitige Hörweite gebracht, der Nachrichtenverkehr ist in eine mündliche Unterhaltung, in ein Wechselgespräch verwandelt. Freilich stehen sie wie mit verbundenen Augen in diesem riesigen Sprechsaal nebeneinander.</p></blockquote>
<p>Von wann ist das? Um welches Medium geht es? Voice-over-IP? Besonders das Bild der &#8220;Sprechhalle&#8221; und den &#8220;verbundenen Augen&#8221; gefällt mir sehr gut. Nein, es geht um den Telegraphen und das Zitat stammt aus dem Jahr 1857.</p>
<p><small>Genauer: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Knies">Karl Knies</a>. 1996. <em>Der Telegraph als Verkehrsmittel.</em> Nachdruck der Orig.-Ausg. Tübingen 1857. München. Zitiert nach: Schönhagen 2004: 11</small></p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p><small><em>Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/agora" rel="tag">agora</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/communication" rel="tag">communication</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/communities" rel="tag">communities</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/internet" rel="tag">internet</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/telegraph" rel="tag">telegraph</a></em></small></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
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		<title>Agenda Setting und Weblogs</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/01/agenda-setting-und-weblogs/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 15:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Dezember-Ausgabe von First Monday ist ein Aufsatz von Aaron Delwiche zu Weblogs und Agenda Setting erschienen. (Der Aufsatz ist mir komischerweise gar nicht aufgefallen. Ich habe ihn dann erst via meinungsmacherblog entdeckt.) Zu tatsächlichen Agenda-Setting-Effekten [1] liefert der Beitrag leider keine hilfreichen Ergebnisse. Es werden Agenden für 2002 und 2003 für Weblogs, Massenmedien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://firstmonday.org/issues/issue10_12/">Dezember-Ausgabe</a> von First Monday ist ein <a href="http://firstmonday.org/issues/issue10_12/delwiche/">Aufsatz</a> von Aaron Delwiche zu Weblogs und Agenda Setting erschienen. (Der Aufsatz ist mir komischerweise gar nicht aufgefallen. Ich habe ihn dann erst via <a href="http://www.meinungsmacherblog.de/?p=62">meinungsmacherblog</a> entdeckt.)</p>
<p>Zu tatsächlichen Agenda-Setting-Effekten [1] liefert der Beitrag leider keine hilfreichen Ergebnisse. Es werden Agenden für 2002 und 2003 für Weblogs, Massenmedien und Publikum aufgestellt,  die aber alle nur über den Jahresdurchschnitt und auch sonst methodisch sehr schlicht erhoben wurden (Medien-Agenda über AP-Editor Survey, Publikums-Agenda über Gallup-Umfrage, welche Themen im Wahlkampf 2004 wichtig sein werden).</p>
<p>Interessanter ist da die <strong>theoretische Einordnung von Weblogs in der Agenda-Setting-Forschung</strong>.<br />
- Agenda-Setting hat oft das Problem, dass das Auftreten eines Themes nur schwer direkt mit einem Medieninhalt zu verknüpfen ist. Weblogs ermöglichen das über die Links.<br />
- Unklar ist aber, wie die Weblog-Agenda überhaupt einzuordnen ist. Weblogs unterminieren die Unterscheidung zwischen Medien und Publikum, und damit die Unterscheidung von Medien- und Publikums-Agenda.<br />
- Delwich verweist auf einen Artikel von Brosius und Weimman [2], der die two-step flow-Forschung mit der Agenda-Setting-Forschung verknüft: Agenda-Setting sei ein Prozess, in dem &#8220;influential individuals collect, diffuse, filter, and promote the flow of information&#8221; (564). Das beschreibt sehr schön eine Funktion von Weblogs.</p>
<p>Also: Guter Artikel zum Weiterdenken.</p>
<hr />
<p><small>[1] Die Agenda-Setting-Forschung befasst sich mit der Frage, inwiefern die Behandlung und Gewichtung von Themen in den Medien (also die Medien-Agenda) Einfluss auf die Einschätzung der Wichtigkeit eines Themes beim Publikum (Publikums-Agenda) oder auch auf die Behandlung eines Themas in der Politik (Politik-Agenda) nimmt. &#8220;[...] the press may not be successful much of the time in telling people what to think, but it is strongly successful in telling its readers what to think about&#8221; (Bernard Cohen 1963).</p>
<p>[2] H. B. Brosius and G. Weimann, 1996. “Who Sets the Agenda? Agenda-setting as a Two-step Flow,” Communication Research, 23 (5). 561-580.</small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>It&#8217;s about news, not newspapers</title>
		<link>http://katzenbach.info/2005/11/api-newspapers/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2005 10:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[ _short notes]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Societal Communication]]></category>

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		<description><![CDATA[Das American Press Institute steckt 2 Mio US$ in die Erforschung neuer Geschäftsmodelle für Zeitungen. Jeff Jarvis pointiert den Fehler dieses Ansatzes: &#8220;It’s not about new models for newspapers; it’s about new models for news.&#8221; Und ähnlich Nancy Wang: &#8220;Instead of thinking about threats to newspapers, they should be thinking about learning with the emerging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.americanpressinstitute.org/">American Press Institute</a> steckt 2 Mio US$ in die <a href="http://www.americanpressinstitute.org/content/7310.cfm">Erforschung neuer Geschäftsmodelle für Zeitungen</a>. <a href="http://www.buzzmachine.com/index.php/2005/11/16/dont-they-need-new-blood/">Jeff Jarvis pointiert</a> den Fehler dieses Ansatzes: &#8220;It’s not about new models for newspapers; it’s about new models for news.&#8221; Und ähnlich <a href="http://www.mignon-media.com/blog/2005/11/apis-2-million-investment.html">Nancy Wang</a>: &#8220;Instead of thinking about threats to newspapers, they should be thinking about learning with the emerging competition that seems to be taking away their audiences.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Öffentlich != Öffentlichkeit</title>
		<link>http://katzenbach.info/2005/09/offentlich-offentlichkeit/</link>
		<comments>http://katzenbach.info/2005/09/offentlich-offentlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2005 11:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Quality]]></category>
		<category><![CDATA[Societal Communication]]></category>

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		<description><![CDATA[Jan Schmidt mit einem klugen Kommentar dazu, wie man über Weblogs sprechen sollte. Und warum die Diskussion Weblogs vs Journalismus deshalb oft das Spannende an Blogs aus dem Blick verdrängt: Die Öffentlichkeit ist dabei gewollt, aber es ist eine andere Öffentlichkeit als die der Massenmedien: Sie ist das Mittel zum Zweck, um andere Menschen zeit- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bamberg-gewinnt.de">Jan Schmidt</a> mit einem klugen Kommentar dazu, <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/282">wie man über Weblogs sprechen sollte</a>. Und warum die <strong>Diskussion Weblogs vs Journalismus</strong> deshalb oft das Spannende an Blogs aus dem Blick verdrängt: </p>
<blockquote><p>Die Öffentlichkeit ist dabei gewollt, aber es ist eine andere Öffentlichkeit als die der Massenmedien: Sie ist das Mittel zum Zweck, um andere Menschen zeit- und ortsunabhängig am eigenen Leben teilhaben zu lassen und die Chance zu eröffnen, bislang unbekannte Personen mit ähnlichen Interessen kennen zu lernen. Blogger wissen bzw. ahnen das und reagieren deswegen auch immer wieder so irritiert, wenn sie als Parajournalisten bezeichnet (und kritisiert) werden – das Etikett entspricht nicht ihrer eigenen Erfahrung.</p></blockquote>
<p>Erinnert an einen anderen <a href="http://weblog.plasticthinking.org/item/2005/4/26/deutschland-blog-entwicklungsland#9781">schönen Kommentar</a> von Jan, die aufgeregte Diskussion um Qualität und Weblogs basiere auf einem <strong>medienhistorischen Mißverständnis</strong>:  </p>
<blockquote><p>&#8230; wir [gehen] &#8220;medienhistorisch&#8221; davon aus, dass etwas, das öffentlich ist, auch automatisch qualitätsvoll ist (im Sinne von &#8220;öffentlich relevant&#8221;). Das Internet an sich, und Weblogs im Speziellen, lösen diesen Zusammenhang auf &#8211; ich kann Dinge &#8220;öffentlich&#8221; machen, die vielleicht nur für meine 5 Freunde relevant sind; vielleicht schreibe ich sogar noch recht gefällig, aber selbst wenn nicht: Genau darin liegt die Qualität von Weblogs, dass sie sich gewissermaßen ihre Öffentlichkeit suchen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Google-Kaleidoskop</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2005 23:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Reading Notes]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Search]]></category>
		<category><![CDATA[Societal Communication]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Google-Gesellschaft Auch wenn es nur eine Metapher sein soll: Michael Schetsche und Kai Lehmann rufen die &#8220;Google-Gesellschaft&#8221; aus. In diesem Sammelband lassen sie ihre Autoren in knapp 50 (!) Beiträgen dem &#8220;digitalen Wandel des Wissens&#8221; nachspüren. Ein Sammelsurium an Geschichten ist es geworden, ja &#8211; ein Kaleidoskop, aber &#8220;ein Bild dessen, was uns in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;">
<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?tag=blogkatzenbac-21%26link_code=xm2%26camp=2025%26creative=165953%26path=http://www.amazon.de/gp/redirect.html%253fASIN=3899423054%2526tag=blogkatzenbac-21%2526lcode=xm2%2526cID=2025%2526ccmID=165953%2526location=/o/ASIN/3899423054%25253FSubscriptionId=02ZH6J1W0649DTNS6002"><img src="http://images.amazon.com/images/P/3899423054.03._SCMZZZZZZZ_.jpg" /></a><br />
<small><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?tag=blogkatzenbac-21%26link_code=xm2%26camp=2025%26creative=165953%26path=http://www.amazon.de/gp/redirect.html%253fASIN=3899423054%2526tag=blogkatzenbac-21%2526lcode=xm2%2526cID=2025%2526ccmID=165953%2526location=/o/ASIN/3899423054%25253FSubscriptionId=02ZH6J1W0649DTNS6002">Die Google-Gesellschaft</a></small>
</div>
<p>Auch wenn es nur eine Metapher sein soll: Michael Schetsche und Kai Lehmann <a href="http://google-gesellschaft.de/">rufen</a> die &#8220;Google-Gesellschaft&#8221; aus. In diesem Sammelband lassen sie ihre Autoren in knapp 50 (!) Beiträgen dem &#8220;digitalen Wandel des Wissens&#8221; nachspüren. Ein Sammelsurium an Geschichten ist es geworden, ja &#8211; ein Kaleidoskop, aber &#8220;<em>ein</em> Bild dessen, was uns in derZukunft erwartet&#8221;, wird daraus nicht. Dazu ist das Buch zu fragmentiert, zu wenig strukturiert &#8211; aber vielleicht zeigt sich ja gerade darin die &#8220;Google-Gesellschaft&#8221;. </p>
<p>Der informierte Bürger setzt sich aus den einzelnen Fundstücken selbst sein Bild zusammen. Vorgeformte Fertigprodukte, die es nur noch zu konsumieren gilt, verlieren an Bedeutung. Oder wie es David Weinberger für das Internet formulierte: <a href="http://www.smallpieces.com/">Small pieces loosely joined</a>. man könnte also sagen, dass das Buch das praktiziert, was es beschreibt, dass es der neuen Gesellschaftskonstellation angemessen sei, ein solches Sammelsorium an Geschichten und Einschätzungen anzubieten. Aber: der Reiz &#8211; und auch die Herausforderung &#8211; eines Buches ist es doch gerade, die Komplexität der Welt zu strukturieren, sie in eine lineare Form zu bringen. Auch der Google-Gesellschaft hätte ein klarer abgestecktes Thema, etwas mehr Struktur und ein stärkeres aufeinander Bezug nehmen der Beiträge gut getan. </p>
<p>Trotzdem: Ein interessantes und lesenswertes Buch zum Querlesen.</p>
<p>Eine längere <a href="http://www.politik-digital.de/buchbesprechungen/buecher/Katzenbach.shtml">Rezension</a> von mir gibt es bei <a href="http://www.politik-digital.de/index.shtml">politik-digital</a>.<br />
<!-- technorati tags start --><small><em>Tags: <a href="http://technorati.com/tag/books" rel="tag">books</a>, <a href="http://technorati.com/tag/buch" rel="tag">buch</a>, <a href="http://technorati.com/tag/google" rel="tag">google</a>, <a href="http://technorati.com/tag/google-gesellschaft" rel="tag">google-gesellschaft</a>, <a href="http://technorati.com/tag/rezension" rel="tag">rezension</a>, <a href="http://technorati.com/tag/review" rel="tag">review</a></em></small><!-- technorati tags end --></p>
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		<title>Debate on Blogging and Gatekeepers</title>
		<link>http://katzenbach.info/2005/06/debate-on-blogging-and-gatekeepers/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2005 11:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Disintermediation]]></category>
		<category><![CDATA[Intermediaries]]></category>
		<category><![CDATA[Societal Communication]]></category>
		<category><![CDATA[_english]]></category>

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		<description><![CDATA[A prominent and most persistent meme in the Blogosphere is that Blogging challenges the Gatekeeping of Big Media. Jon Garfunkel of Civilities has a nice series on that issue. Garfunkel argues that the very structure of the Blogosphere demands gatekeepers. Since easy-to-use blogging tools enable everyone to publish the level of noise raises and structuring [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A prominent and most persistent meme in the Blogosphere is that Blogging challenges the <strong>Gatekeeping</strong> of Big Media. Jon Garfunkel of <a href="http://civilities.net/">Civilities</a> has a <a href="http://civilities.net/TheNewGatekeepers">nice series</a> on that issue.</p>
<p>Garfunkel argues that the very structure of the Blogosphere demands gatekeepers. Since easy-to-use blogging tools enable everyone to publish the level of noise raises and structuring and filtering of information is badly needed. He refers to <a href="http://sethf.com/">Seth Finkelstein</a>&#8216;s <a href="http://sethf.com/infothought/blog/archives/000787.html">words</a> that the change is not about getting rid of gatekeepers but that there is change from gatekeepers of production to <strong>gatekeepers of audience</strong>. I totally agree.</p>
<p>Actually, it&#8217;s a savvy way to put what <a href="http://katzenbach.info/blog/2005/tv-content-ein-geschaftsmodell-fur-file-sharing">I wrote</a> about disintermediation prophecies. The function of intermediaries is not only about organizing production and physical distribution (that&#8217;s the aprt we rarely need in digital enivironments), but also about filtering information, <strong>organizing attention and audience</strong>, matching supply and demand. And that&#8217;s a function we badly need in the digital world.</p>
<p>What I disagree with are the conclusions. Finkelstein <a href="http://sethf.com/infothought/blog/archives/000787.html">thinks</a> that </p>
<blockquote><p>exchanging one set of gatekeepers for another, is no net gain overall. What&#8217;s so superultrafantastic about yet another media oligarchy?</p></blockquote>
<p> Well, if we wanna call it a new media oligarchy, it is at least an oligarchy that builds upon economics of attention and not upon the power of a 30 Mio $ printing press. Of course, there are gates. But it seems a lot easier for someone from the margins of mainstream discourse to jot a thoughtful comment on the blog of an A-List-blogger and be linked from him in the future than buying a million-dollar printing press to reach only a regional audience. The new media regime seems to be a lot more fluid than<br />
the old one.</p>
<p>Garfunkel <a href="http://civilities.net/book/view/194">argues</a> that aggregation is needed to overcome A-List hegemony. That&#8217;s a fine point. But I don&#8217;t think the best way to achieve that is his <a href="http://civilities.net/book/view/197">proposed system</a> called Viewpoints. There are seventeen categories divided in four sets (Viability, Position, Quality, Process) that can be assigned to a content element. Isn&#8217;t tagging on free-form basis the more succesful way (see Shirky&#8217;s piece on <a href="http://www.shirky.com/writings/ontology_overrated.html">http://Ontology is Overrated</a>? Aggregation via del.icio.us, Technorati, PubSub works wonderful. I <a href="http://del.icio.us/inbox/chriggi">track</a> a lot of issues and find loads of interesting stuff from people of the Long Tail.<br />
<!-- technorati tags start --><small><em>Tags: <a href="http://technorati.com/tag/del.icio.us" rel="tag">del.icio.us</a>, <a href="http://technorati.com/tag/gatekeepers" rel="tag">gatekeepers</a>, <a href="http://technorati.com/tag/hyperdistribution" rel="tag">hyperdistribution</a>, <a href="http://technorati.com/tag/journalism" rel="tag">journalism</a></em></small><!-- technorati tags end --></p>
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