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	<title>katzenbach.info &#187; Public Sphere</title>
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	<description>A weblog by Christian Katzenbach about the current re-configuration of the media landscape: transformations and consolidations in societal communications, the changing role of intermediaries, and digital networks as agents of change.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 Jun 2010 14:28:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Überblicksvortrag zu &#8220;Medien im Wandel&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 10:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vergangene Woche habe ich an der Fontane-Klinik in Motzen (Brandenburg) einen Vortrag zu &#8220;Medien im Wandel&#8221; gehalten. Es ging darum, im Rahmen eines &#8220;Kamingesprächs&#8221; eine kleine Weiterbildung für die Mitarbeiter der Klinik und Interessierte zu gestalten und dabei einen Überblick über die Veränderungen in der Mediennutzung – mit einem Fokus auf Online-Nutzung – zu geben und Konsequenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche habe ich an der <a href="http://www.fontane-klinik.de/">Fontane-Klinik in Motzen</a> (Brandenburg) einen Vortrag zu &#8220;Medien im Wandel&#8221; gehalten. Es ging darum, im Rahmen eines &#8220;Kamingesprächs&#8221; eine kleine Weiterbildung für die Mitarbeiter der Klinik und Interessierte zu gestalten und dabei einen Überblick über die Veränderungen in der Mediennutzung – mit einem Fokus auf Online-Nutzung – zu geben und Konsequenzen daraus zu skizzieren.</p>
<p>Ich habe nach einführenden Zahlen zur Mediennutzung kurz die Perspektive der Kommunikationswissenschaft vorgestellt und dann Veränderungsprozesse in drei thematischen Blöcken diskutiert (s. auch Folien am Ende des Eintrags):</p>
<ul>
<li>Medienstrukturen und Journalismus</li>
<li>Öffentlichkeiten</li>
<li>Identität und Gemeinschaft</li>
</ul>
<p>Ich denke, das hat insgesamt gut funktioniert. Besonders gefreut hat es mich, dass wir immer wieder zwischendurch diskutiert haben. Ich habe also nicht eine Stunde vorgetragen und danach gab es Fragen, sondern es kamen bei jeder zweiten Folie neue Gespräche auf, so dass wir nach den knapp drei Stunden, die für die Veranstaltung geplant waren, genau am Ende des Vortrags angekommen waren. Und haben dennoch nicht den roten Faden verloren…</p>
<p>Vielen Dank an die Teilnehmer für die guten Fragen und Gespräche.</p>
<p>Hier die (vielen!) Folien des Vortrags:</p>
<div style="width:425px" id="__ss_4391372"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/ckatzenbach/medien-im-wandel" title="Medien im Wandel">Medien im Wandel</a></strong><object id="__sse4391372" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fontane-vortrag-100602100947-phpapp01&#038;stripped_title=medien-im-wandel" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse4391372" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fontane-vortrag-100602100947-phpapp01&#038;stripped_title=medien-im-wandel" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/ckatzenbach">Christian Katzenbach</a>.</div>
</div>
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		<title>Kurzstudie von Jan Schmidt zu den &#8220;Leitmedien&#8221; der deutschen Blogs</title>
		<link>http://katzenbach.info/2010/04/kurzstudie-von-jan-schmidt-zu-den-leitmedien-der-deutschen-blogs/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 08:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[ _short notes]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
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		<description><![CDATA[Jan Schmidt hat sich in einer kleinen Auswertung angeschaut, woher die Nachrichten kommen, die in der deutschen Blogosphäre diskutiert werden. Quelle waren Rivvas Leitmedien. Etwas mehr als die Hälfte der Top 100 Angebote waren persönliche Blogs oder &#8220;neue publizistische Öffentlichkeiten&#8221;, wie Jan sie nennt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jan Schmidt hat sich in einer kleinen <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/662">Auswertung</a> angeschaut, woher die Nachrichten kommen, die in der deutschen Blogosphäre diskutiert werden. Quelle waren Rivvas <a href="http://rivva.de/leitmedien">Leitmedien</a>. Etwas mehr als die Hälfte der Top 100 Angebote waren persönliche Blogs oder &#8220;neue publizistische Öffentlichkeiten&#8221;, wie Jan sie nennt.</p>
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		<title>Gedanken zum Ende der Blogsphäre (bei viralmythen)</title>
		<link>http://katzenbach.info/2009/02/gedanken-zum-ende-der-blogsphare-bei-viralmythen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 10:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[ _short notes]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Public Sphere]]></category>

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		<description><![CDATA[Benedikt Köhler denkt über Das Ende der Blogsphäre nach: &#8220;Die Blogosphäre, sowieso von Anfang an ein fragiles, hauchdünnes Gewebe, fasert und franst zunehmend aus.&#8221; Aber: &#8220;Das Ende der Blogosphäre [bedeutet] nicht das Ende der Weblogs, denn diese Geschichte beginnt gerade erst so richtig spannend zu werden.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Benedikt Köhler denkt über <a href="http://blog.metaroll.de/2009/02/09/das-ende-der-blogsphaere/">Das Ende der Blogsphäre</a> nach: &#8220;Die Blogosphäre, sowieso von Anfang an ein fragiles, hauchdünnes Gewebe, fasert und franst zunehmend aus.&#8221; Aber: &#8220;Das Ende der Blogosphäre [bedeutet] nicht das Ende der Weblogs, denn diese Geschichte beginnt gerade erst so richtig spannend zu werden.&#8221; </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Online-Öffentlichkeiten: Fragmentierung oder Integration?</title>
		<link>http://katzenbach.info/2008/11/online-offentlichkeiten-fragmentierung-oder-integration/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 10:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin gerade nochmal einen Artikel von Christoph Neuberger durchgegangen, der den Wandel von Öffentlichkeit und Journalismus im Lichte aktueller Online-Formate skizziert.1 Und bin dabei auf eine sehr schöne Fassung des Phänomens gestoßen, dass sich der aktuelle Wandel u.a. durch eine Verschiebung von „kleinen Öffentlichkeiten“ auf mediale Plattformen beschreiben lässt (vgl. auch meinen Vortrag dazu).  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade nochmal einen Artikel von Christoph Neuberger durchgegangen, der den Wandel von Öffentlichkeit und Journalismus im Lichte aktueller Online-Formate skizziert.<sup><a href="http://katzenbach.info/2008/11/online-offentlichkeiten-fragmentierung-oder-integration/#footnote_0_242" id="identifier_0_242" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Neuberger, Christoph. (2008). &bdquo;Internet und Journalismusforschung: Theoretische Neujustierung und Forschungsagenda&ldquo;, in: Thorsten Quandt und Wolfgang Schweiger (Hrsg.), Journalismus online &ndash; Partizipation oder Profession? Wiesbaden: VS. 17-42.">1</a></sup> Und bin dabei auf eine sehr schöne Fassung des Phänomens gestoßen, dass sich der aktuelle Wandel u.a. durch eine Verschiebung von „kleinen Öffentlichkeiten“ auf mediale Plattformen beschreiben lässt (vgl. auch <a href="http://katzenbach.info/blog/2008/vortrag-zu-weblogs-und-offentlichkeiten-auf-der-tagung-politik-20">meinen Vortrag</a> dazu). </p>
<blockquote><p>&#8220;Die oft aufgestellte Behauptung, im Internet entstehe eine &#8220;fragmentierte&#8221; Öffentlichkeit ist [...] kaum haltbar. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein: Das Internet schafft zunächst eine <strong>integrierte Öffentlichkei</strong>t, die unterschiedliche Ebenen von Öffentlichkeit in einem Medium verreint. <strong>Die Fehlannahme beruht auf einer Art optischen Täuschung</strong>: Im Internet wird sichtbar, dass es jenseits der massenmedialen Öffentlichkeit auch bisher schon &#8216;kleine&#8217; Öffentlichkeiten gab, die durch Medien mit geringer Reichweite (z.B. Flugblatt, Plakat, …) und als Präsenzöffentlichkeiten (z.B. Versammlung, Vortrag, Demo) hergestellt wurden.</p>
<p>Das Internet <em>kittet Medien- und Formatbrüche</em>, die bisher die Weiterverbreitung von Informationen behindert haben. […] Die Durchlässigkeit zwischen &#8216;kleinen&#8217; und &#8216;großen&#8217; Öffentlichkeiten wächst durch Vernetzung, die Übergänge werden fließend.&#8221; (33)</p></blockquote>
<p>Das Netz integriert also (vormals durch eine mediale Kluft &#8211; bei Gerhards/Neidhardt „Arena und Galerie&#8221; – getrennte) Öffentlichkeiten verschiedener Komplexitätsgrade auf einer Medienplattform und trägt so zu einer Integration von Kommunikation bei. Spannend ist dann natürlich die Frage, ob diese vermeintlich wachsende „Durchlässigkeit“ tatsächlich zu einer stärkeren (?) Vermittlung von Kommunikationen aus den einfachen Öffentlichkeiten in komplexe, gesellschaftliche Öffentlichkeit führt.</p>
<p>Und: Gleichzeitig führt diese Medialisierung von einfachen Öffentlichkeiten offenbar dazu, dass diese an Bedeutung gegenüber gesamtgesellschaftlichen Öffentlichkeiten und ihren Themen gewinnen. So könnte man auch die <a href="http://www.awa-online.de/praesentationen/awa08_Junge_Generation.pdf">AWA-2008-Zahlen (pdf)</a> lesen, dass das Interesse der 14-29jährigen an „gesellschaftlichen Themen“ zurückgeht. Also doch Fragmentierung?</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_242" class="footnote">Neuberger, Christoph. (2008). „Internet und Journalismusforschung: Theoretische Neujustierung und Forschungsagenda“, in: Thorsten Quandt und Wolfgang Schweiger (Hrsg.), <em>Journalismus online – Partizipation oder Profession?</em> Wiesbaden: VS. 17-42.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Vortrag zu Weblogs und Öffentlichkeiten auf der Tagung &#8220;Politik 2.0&#8243;</title>
		<link>http://katzenbach.info/2008/11/vortrag-zu-weblogs-und-offentlichkeiten-auf-der-tagung-politik-20/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 11:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Communication]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang November war ich auf der Tagung &#8220;Politik 2.0 – Politik und Computervermittelte Kommunikation&#8221; in Ilmenau. Die Fachgruppe Computervermittelte Kommunikation der  DGPuK hatte ein recht vielseitiges Programm zur politischen Kommunikation im Netz zusammengestellt (interessanterweise nicht zur Politik bzw. Regulierung der Kommunikation im Netz obwohl das ausdrücklich im Call for Papers mit drin war). Ich habe einen kurzen Vortrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang November war ich auf der <a href="http://www2.tu-ilmenau.de/cvk08/CVK_2008/Startseite.html">Tagung &#8220;Politik 2.0 – Politik und Computervermittelte Kommunikation&#8221;</a> in Ilmenau. Die Fachgruppe <a href="http://www2.dgpuk.de/fg_cvk/">Computervermittelte Kommunikation</a> der  <a title="DGPuK" href="http://www.dgpuk.de/">DGPuK</a> hatte ein recht vielseitiges Programm zur politischen Kommunikation im Netz zusammengestellt (interessanterweise nicht zur Politik bzw. Regulierung der Kommunikation im Netz obwohl das ausdrücklich im <a href="http://www2.dgpuk.de/fg_cvk/call_2008.pdf">Call for Papers</a> mit drin war).</p>
<p>Ich habe einen kurzen Vortrag zu Weblogs und ihren Öffentlichkeiten gehalten, meine Folien gibt es hier, einen Video-Stream von meinem Vortrag und anderen (u.a. die Keynote von Andrew Keen und den interessanten Beitrag von <a href="http://www.tu-chemnitz.de/phil/medkom/mk/personen_meier.php">Stefan Meier</a> und <a href="http://www.tu-chemnitz.de/phil/medkom/mk/personen_pentzold.php">Christian Pentzold</a> &#8220;Basis meets Web 2.0. Praktiken subpolitischer Kommunikation im ‚neuen Netz‘ und deren Erhebung&#8221;) auf der <a href="http://streaming.fem.tu-ilmenau.de/portal/category.query?id=48">Streaming-Seite der TU Ilmenau</a>; die Folien der meisten Vorträge auf der <a href="http://www2.tu-ilmenau.de/cvk08/CVK_2008/Startseite.html">Tagungs-Website</a>. </p>
<div id="__ss_783041" style="width: 425px; text-align: left;"><span style="color: #0000ee; font-family: Helvetica; line-height: normal; text-decoration: underline;"><br />
</span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=200811politik20katzenbach-1227532195163067-8&amp;rel=0&amp;stripped_title=strukturen-und-funktionen-von-weblogffentlichkeiten-presentation" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=200811politik20katzenbach-1227532195163067-8&amp;rel=0&amp;stripped_title=strukturen-und-funktionen-von-weblogffentlichkeiten-presentation" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View SlideShare <a style="text-decoration:underline;" title="View Strukturen und Funktionen von Weblog-Öffentlichkeiten on SlideShare" href="http://www.slideshare.net/ckatzenbach/strukturen-und-funktionen-von-weblogffentlichkeiten-presentation?type=powerpoint">presentation</a> or <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/upload?type=powerpoint">Upload</a> your own. (tags: <a style="text-decoration:underline;" href="http://slideshare.net/tag/weblogs">weblogs</a> <a style="text-decoration:underline;" href="http://slideshare.net/tag/blogging">blogging</a>)</div>
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		<title>Studie zu Netzdiskursen: Beispiel Gentechnik</title>
		<link>http://katzenbach.info/2008/04/229/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 10:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie wird das Thema Genfood in Zeitungen und in Netzmedien verhandelt? Die Ergebnisse der Studie von Dieter Rucht, Mundo Yang und Ann Zimmermann vom WZB wurden schon teilweise im Band Netzöffentlichkeit und digitale Demokratie veröffentlicht. Jetzt aber gibt es dazu auch eine Monographie mit etwas mehr Theorie und vor auch Einblick in die interessante Anlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird das Thema Genfood in Zeitungen und in Netzmedien verhandelt? Die Ergebnisse der Studie von <a href="http://www.wzb.eu/zkd/zcm/leute/rucht.de.htm">Dieter Rucht</a>, <a href="http://www.wzb.eu/zkd/zcm/leute/yang.de.htm">Mundo Yang</a> und Ann Zimmermann vom WZB wurden schon teilweise im Band <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/bericht-zu-netzoffentlichkeiten">Netzöffentlichkeit und digitale Demokratie</a> veröffentlicht. Jetzt aber gibt es dazu auch eine Monographie mit etwas mehr Theorie und vor auch Einblick in die interessante Anlage der Studie. Sie haben die Netzöffentlichkeit nämlich nicht von der Angebotsseite erschlossen, sondern von der Nutzerseite aus: </p>
<p>Rucht, Dieter, Mundo Yang und Ann Zimmermann. (2008). Politische Diskurse im Internet und in Zeitungen: Das Beispiel Genfood (1. Aufl ed.). Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften. <a href="http://www.vs-verlag.de/index.php;do=show/sid=4daa4aa5450de84780964ab0c77f7b3d/site=w/book_id=12217">Beschreibung</a> | <a href="http://www.gbv.de/dms/bs/toc/558812279.pdf">Inhaltsverzeichnis (pdf)</a></p>
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		<title>Magisterarbeit veröffentlicht: Weblogs und ihre Öffntlichkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 16:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass ich meine Magisterarbeit abgegeben habe. Jetzt gibt es auch hier eine kleine Zusammenfassung und das Inhaltsverzeichnis und &#8211; na klar &#8211; den ganzen Text als pdf: Weblogs und ihre Öffentlichkeiten. Zur Aushandlung von Relevanz im Internet (direkt zum pdf, 2.1 MB hier).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jetzt schon <a href="http://katzenbach.info/blog/2007/fertig">einige Zeit</a> her, dass ich meine Magisterarbeit abgegeben habe. Jetzt gibt es auch hier eine kleine Zusammenfassung und das Inhaltsverzeichnis<del datetime="2008-08-02T20:07:13+00:00"> und &#8211; na klar &#8211; den ganzen Text als pdf</del>: <a href="http://katzenbach.info/research/magisterarbeit-weblogs-und-ihre-offentlichkeiten">Weblogs und ihre Öffentlichkeiten. Zur Aushandlung von Relevanz im Internet</a> <del datetime="2008-08-02T20:07:13+00:00">(direkt zum pdf, 2.1 MB hier)</del>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>BBC-Chef bezieht Nachrichten über Facebook?</title>
		<link>http://katzenbach.info/2007/08/bbc-chef-bezieht-nachrichten-uber-facebook/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 11:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit war mir ein Zitat begegnet, in dem ein BBC-Journalist sagte, er bekomme einen guten Anteil von Nachrichten nicht mehr über professionelle Dienste, sondern seine eigenen sozialen (Web 2.0-)Netzwerke. Nach langer Suche habe ich das Zitat nun wiedergefunden. Tatsächlich war es nicht irgendein BBC-Journalist, sondern Richard Sambrook, Director of Global News bei BBC. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit war mir ein Zitat begegnet, in dem ein BBC-Journalist sagte, er bekomme einen guten Anteil von Nachrichten nicht mehr über professionelle Dienste, sondern seine eigenen sozialen (Web 2.0-)Netzwerke.</p>
<p>Nach langer Suche habe ich das Zitat nun wiedergefunden. Tatsächlich war es nicht irgendein BBC-Journalist, sondern <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/theeditors/richard_sambrook/">Richard Sambrook</a>, Director of Global News bei BBC. Aber er hat es auch nicht ganz so gesagt, wie ich dachte und es wohl auch von einigen Blogs <a href="http://blogs.guardian.co.uk/organgrinder/2007/06/wan_is_web_20_putting_the_new.html">aufgegriffen</a> wurde.</p>
<p>Was er <a href="http://www.journalism.co.uk/news/story3342.shtml">wirklich sagte</a>:</p>
<blockquote><p>
&#8220;One of the things coming out of networked journalism are social media sites like Facebook and MySpace that are about networks of colleagues and of professional experts and friends, and <strong>for a lot of people they are a source of news</strong>.</p>
<p>&#8220;In my case I have a network of friends that have an interest in social media, in the internet, and new developments. <strong>I find out much more about what is happening from them than from the traditional media</strong>. Generally, BBC included and the print media as well, tend to be about six months to a year behind what is happening on social networks.</p>
<p>&#8220;I think they will be an important part of news consumption going forward, but they are not yet fully developed and we don&#8217;t really understand them yet, but it is networked journalism of some form.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Und im BBC Editor Weblog hat er das Ganze nochmal kommentiert. Soziale Netzwerke würden wichtiger. Aber:</p>
<blockquote><p>For <strong>news, however, I will still rely on the BBC</strong>.</p></blockquote>
<p>Na gut. Aber beeindruckend, wie gut Sambrook über die neueren Internet-Formate informiert ist. ARD und ZDF und auch die Kommerziellen in Deutschland scheinen mir da noch weit hinterher.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Web 2.0</title>
		<link>http://katzenbach.info/2007/08/magisterarbeit-zu-offentlichkeiten-im-web-20/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 09:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dominik Frey hat seine Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Netz fertiggestellt: &#8220;Meinungsbildung im Web &#8211; Neue Mediatoren und Öffentlichkeiten im Web 2.0&#8243; [abstract][pdf]. Glückwunsch! (Und bisschen Neid, aber ich bin ja auch bald soweit.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dominik Frey hat seine Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Netz <a href="http://domfry.wordpress.com/2007/06/02/ende-gut-alles-gut/">fertiggestellt</a>: &#8220;Meinungsbildung im Web &#8211; Neue Mediatoren und Öffentlichkeiten im Web 2.0&#8243; [<a href="http://domfry.wordpress.com/ma/">abstract</a>][<a href="http://domfry.files.wordpress.com/2007/06/meinungsbildung-im-web.pdf">pdf</a>]. Glückwunsch! (Und bisschen Neid, aber ich bin ja auch bald soweit.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die YouTube-CNN-Fragerunde und der Wandel der politischen Sprache</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 08:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nochmal zur YouTube-CNN-Fragerunde: Henry Jenkinks hat dazu einen großartigen Beitrag verfasst. Wie Klaus Eck, scheint er einen Wandel der politischen Kultur in diesem Format zu sehen. Allerdings begründet er es wesentlich detaillierter. Sein Artikel schlägt einen langen Bogen, der die verschiedenen TV-Formate der Befragung von Präsidentschaftskandidaten vergleicht. Die klassische Befragung durch Journalisten, die vermeintlich neutral [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal zur <a href="http://katzenbach.info/blog/2007/zur-youtube-cnn-fragerunde">YouTube-CNN-Fragerunde</a>: Henry Jenkinks hat dazu einen <a href="http://www.henryjenkins.org/2007/08/answering_questions_from_a_sno.html">großartigen Beitrag</a> verfasst. Wie <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/07/us-politik.html">Klaus Eck</a>, scheint er einen Wandel der politischen Kultur in diesem Format zu sehen. Allerdings begründet er es wesentlich detaillierter.</p>
<p>Sein Artikel schlägt einen langen Bogen, der die verschiedenen TV-Formate der Befragung von Präsidentschaftskandidaten vergleicht. Die klassische Befragung durch Journalisten, die vermeintlich neutral und objektiv sind, ermögliche es den Kandidaten, unbequemen Fragen auszuweichen.</p>
<blockquote><p>This construct sounds more &#8220;rational&#8221; or &#8220;neutral&#8221; but it also makes it much easier for the candidate to reframe the question to suit their own purposes. There is no penalty for ignoring the motives behind the question because, in the end, the claim is that there are no motives behind the question. </p></blockquote>
<p>Deshalb weise das YouTube-Format durchaus auf einen Wandel der politische Kultur hin. Die Politiker können nicht mehr so leicht ausweichen, indem sie eine Frage abstrakt und allgemein beantworten. </p>
<blockquote><p>
This called attention to the gap between the ways everyday people speak and the lofty rhetoric of contemporary politics. What seemed relatively natural in a conversation between professionals felt truly disconnected from the YouTube participants. Then, as the evening went along, we saw the candidates one by one step out tentatively and then more assuredly onto thin ice, trying to find a new language by which to express their issues and to form a new relationship to the voters.
</p></blockquote>
<p>Die Politiker müssen sich in Inhalt und Form an den fragenden Bürger und dessen Lebensumfeld wenden.</p>
<blockquote><p>By bringing the cameras into their homes, the voters were forcing the candidates to respond to the contexts in which they live.</p></blockquote>
<p>Also: Am besten selbst den <a href="http://www.henryjenkins.org/2007/08/answering_questions_from_a_sno.html">ganzen Artikel</a> lesen. Jill Walker hat auch ein <a href="http://jilltxt.net/?p=2079">paar Notizen</a> und ein Beispiel dazu. Die <a href="http://youtube.com/democraticdebate">Videos mit Fragen und Antworten</a> gibt es hier.</p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p><small><em>Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/citizen" rel="tag">citizen</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/cnn" rel="tag">cnn</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/debate" rel="tag">debate</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/duell" rel="tag">duell</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/politics" rel="tag">politics</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/questions" rel="tag">questions</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/tv" rel="tag">tv</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/tv-duell" rel="tag">tv-duell</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/youtube" rel="tag">youtube</a></em></small></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zur YouTube-CNN-Fragerunde</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 16:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Youtube(CNN!)-Debate ist sicher eines der spannendsten Themen dieser Woche. Jeff Jarvis kritisiert, dass CNN die Fragen ausgewählt hat und findet, der Sender hätte sich sowieso raushalten sollen. Klaus Eck dagegen fand&#8217;s gut: Er sieht gar einen &#8220;Wendepunkt in der politischen Kultur&#8221; und diskutiert, ob und wann das auch in Deutschland möglich sei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.youtube.com/debates">Youtube(CNN!)-Debate</a> ist sicher eines der spannendsten Themen dieser Woche. <a href="http://www.buzzmachine.com/2007/07/25/debating-the-debate/">Jeff Jarvis kritisiert</a>, dass CNN die Fragen ausgewählt hat und findet, der Sender hätte sich sowieso raushalten sollen. <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/07/us-politik.html">Klaus Eck dagegen fand&#8217;s gut</a>: Er sieht gar einen &#8220;Wendepunkt in der politischen Kultur&#8221; und diskutiert, ob und wann das auch in Deutschland möglich sei.   </p>
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		<title>Trackbacks, Links und Öffentlichkeit</title>
		<link>http://katzenbach.info/2007/06/trackbacks-und-offentlichkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2007 11:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sitze bei meiner Magisterarbeit gerade an einem Abschnitt über Trackbacks und wie sie Anschlusskommunikation und damit die Herausbildung von Öffentlichkeiten unterstützen. Hier mal die erste Version. Ich freue mich sehr über Kommentare zur Verständlichkeit, Richtigkeit und besonders auch zu den Schaubildern. Die Verknüpfung von Texten durch Hyperlinks (kurz: Links) liegt im Kern der Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich sitze bei meiner Magisterarbeit gerade an einem Abschnitt über Trackbacks und wie sie Anschlusskommunikation und damit die Herausbildung von Öffentlichkeiten unterstützen. Hier mal die erste Version. Ich freue mich sehr über Kommentare zur Verständlichkeit, Richtigkeit und besonders auch zu den Schaubildern.</em></p>
<p>Die Verknüpfung von Texten durch Hyperlinks (kurz: Links) liegt im Kern der Idee und  Wirklichkeit des World Wide Web (WWW).*1* Links ermöglichen es dem Nutzer, von einer Stelle im Dokument direkt auf ein anderes Dokument zuzugreifen. Ein Text im WWW, der etwa wie eine Fußnote auf einen anderen verweist, bietet so die Möglichkeit, diesem Verweis sofort zu folgen und den verlinkten Text zu lesen. Damit bieten Texte im WWW dem Nutzer nicht nur eine sequentielle Lesart an, sondern sie bilden ein Netz von Texten, das durch unzählige Querweise geknüpft ist und vom Nutzer auf eigenen Wegen erschlossen wird. Gleichzeitig werden gegenseitige Bezugnahmen durch Links explizit. Eine Debatte lässt sich anhand der gesetzten Verweise bis zum Ursprungstext rückverfolgen.*2*</p>
<p>Hyperlinks operieren im WWW allerdings nur einseitig. Die Verbindung, die ein gewöhnlicher Link zwischen zwei Seiten herstellt, wird nur auf einer sichtbar: auf der Seite, die den Link gesetzt hat. Auf der Zielseite gibt es dafür keinen Hinweis. Debatten werden so nur in einer Richtung &#8211; rückwärts &#8211; und damit auch nur auf dem einmal eingeschlagenen Weg verfolgbar. Interessiert man sich für das Thema eines Dokuments, lassen sich nur die Bezugnahmen dieses Dokuments nachvollziehen; d.h. man gelangt lediglich auf den Ursprungstext (und dessen etwaige Verweise), nicht aber auf andere Seiten, die ebenfalls den Ursprungstext verlinkt haben oder auf Seiten, die das Thema fortführen. Diskussionen sind so nur rückwärts und nur auf dem eigenen Diskussionsstrang nachvollziehbar (vgl. dazu die zweite Abb. linke Seite: für Autor und Leser des Dokuments sichtbare Dokumente sind weiß, unsichtbare grau gekennzeichnet).</p>
<p>Weblogs verwenden eine Technologie namens Trackbacks, die dies ändert: Verlinkungen werden auch in der Gegenrichtung verfolgbar. Verweist ein Beitrag auf einen anderen, so sendet er eine kurze Benachrichtigung („Ping“). Verfügt die Zielseite ebenfalls über die Trackback-Technologie, kann sie die Bezugnahme registrieren. Dadurch können Weblog-Beiträge, im Gegensatz zu herkömmlichen Webseiten, eine Liste der Seiten, die auf sie Bezug genommen haben, darstellen (vgl. Abb.).*3*<br />
￼<br />
<a class="tt-flickr" href="http://flickr.com/photos/49503162871@N01/647426989/"><img class="tt-flickr" src="http://farm2.static.flickr.com/1432/647426989_66f41805c9.jpg" width="500" height="186" alt="Link Trackback.png" /></a> </p>
<p>Auf diese Weise wird das Netz zwischen Weblog-Beiträgen (und anderen Seiten, die diese Technologie verwenden) wesentlich enger geknüpft &#8211; nämlich beidseitig. Autoren und Nutzer sehen, an welcher Stelle eine Diskussion weiter geführt oder zumindest Bezug auf den Text genommen wird (vgl. zweite Abbildung). Während bei gewöhnlichen Links Teile der Debatte, und besonders ihre Fortführung unsichtbar bleiben (in der Abb. sind dies die grauen Dokumente), machen Trackbacks den gesamten Diskussionszusammenhang manifest. Autor und Leser eines Dokuments sehen sowohl die Texte, die Diskussion weiterführen, als auch andere Dokumente, die sich ebenfalls auf das Ursprungsdokument beziehen (in der Abb. weiß).<br />
￼<br />
<a class="tt-flickr" href="http://flickr.com/photos/49503162871@N01/647426771/"><img class="tt-flickr" src="http://farm2.static.flickr.com/1372/647426771_528a818412.jpg" width="500" height="210" alt="Link Trackback Struktur.png" /></a> </p>
<p>Offenkundig wird der Unterschied und auch dessen kommunikationswissenschaftliche Relevanz an einem Beispiel: Nimmt eine Internetnutzerin einen Artikel einer Online-Zeitung zum Klimawandel zum Anlass, einen eigenen Kommentar auf ihrer Homepage zu verfassen, können Leser ihrem Link zur Online-Zeitung verfolgen. Allerdings besteht nun weder für die Autorin noch für ihre Leser eine direkte Möglichkeit, sich darüber zu informieren, ob etwa noch andere Netznutzer einen Kommentar mit ihrer eigenen Lesart auf ihrer eigenen Homepage veröffentlicht haben &#8211; oder ob jemand wiederum den Kommentar der Nutzerin selbst zum Anlass für einen weiteren Text genommen hat.*4* Im Kontext von Weblogs und Trackbacks stellt sich die Situation anders dar. Kommentiert die Nutzerin den Artikel in ihrem Weblog, sendet dieses eine Benachrichtigung an die Website der Online-Zeitung. Kennt diese die Trackback-Technologie, erzeugt sie einen Verweis unter dem Artikel, der auf den Weblog-Eintrag der Nutzerin führt. Haben andere Blogger ebenfalls Bezug auf den Artikel genommen, wird hier auch auf ihre Beiträge verwiesen. So werden vielfältige Lesarten und Kommentierungen des Artikels transparent und die Rezipienten bzw. Blogger können sich untereinander austauschen. Auch die weiterführenden Diskussionen, die sich an den Weblog-Eintrag der Internetnutzerin anschließen werden erschließbar. Sie erzeugen einen direkten Verweis unter ihrem Beitrag und lassen sich so nachvollziehen.  </p>
<p>Weblogs ermöglichen so in wesentlich höhere Maße als herkömmliche Webseiten Anschlußkommunikation. Wechselseitige Bezugnahme, die für die Herstellung von Öffentlichkeit zentral ist, wird durch Trackbacks unterstützt, in dem sie Verknüpfungen beidseitig begehbar machen. Dadurch, dass so Debatten fortgeführt und verschiedene Lesarten transparent gemachten werden, kann Weblog-Kommunikation (zumindest potentiell) dem episodenhaften und flüchtigen Charakter von face-to-face-Kommunikationen in Encounter-Öffentlichkeiten entgehen. Für Kommunikationen über gewöhnliche Homepages gilt dies nicht zwingend: sie sind war in zeitlicher Hinsicht persistent, in struktureller Hinsicht lassen sie sich im oben beschriebenen Sinn aber häufig durchaus als Episoden begreifen, die keine Anschlusskommunikation unterstützen. Die einzelnen Homepages (und ihre Nutzer) bleiben weitgehend isoliert. </p>
<p>&#8212;</p>
<p><small>*1* Die Begriffe World Wide Web (WWW) und Internet werden zwar häufig synonym verwendet, sind aber keinesfalls gleichzusetzen. Das Internet ist die Basisinfrastruktur in Form eines globalen Verbunds von Rechnernetzwerken, das auf einem Set offener technischer Kommunikationsprotokolle basiert. Darauf setzen verschiedene Dienste wie E-Mail, der Datenübertragungsdienst FTP oder eben das WWW. Das WWW ist demnach der sichtbarste Teil des Internet. Es lässt sich als Netz aus Dokumenten beschreiben, die durch Hyperlinks aufeinander verweisen. Vgl. zu einer Geschichte des Internet Hafner/Lyon (1996) und Abbate (1999), zur Diskussion einer Definition Cannon (2002) und zu einer allgemeinen Einführung in Internet und das WWW Meinel/Sack (2004).</p>
<p>*2* Vgl. zu einer umfassenden Darstellung zur Geschichte von Hyperlinks und dem Merkmal der Nicht-Linearität Kuhlen (1991),</p>
<p>*3* Vgl. zu einer guten Darstellung der Trackback-Technologie den englischen Wikipedia-Artikel Trackback (Stand: 28.05.2007. URL: http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=TrackBack&#038;oldid=134142489).</p>
<p>*4* D.h. es existieren keine nachvollziehbaren Links in diese Richtung. Recherchieren ließe sich das über Suchmaschinen durchaus in den meisten Fällen, wäre aber sehr aufwändig und keinesfalls für alle rezipierten Texte denkbar.</small></p>
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		<title>Blogstudie 2007 veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 09:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse dieser Umfrage sind da. Als Ergebnisbericht (pdf) oder Pressemitteilung (pdf).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/umfrage-zu-weblogs-als-informations-tool">dieser Umfrage</a> sind <a href="http://www.blogstudie2007.de/">da</a>. Als <a href="http://www.blogstudie2007.de/inc/blogstudie2007_ergebnisbericht.pdf">Ergebnisbericht</a> (pdf) oder <a href="http://www.blogstudie2007.de/inc/blogstudie2007_presseinformationen.pdf">Pressemitteilung</a> (pdf). </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neuer Pew Report: Internet Primär-Medium bei 15% der US-Bürger</title>
		<link>http://katzenbach.info/2007/01/pew-report-internet-primaermedium/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 10:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pew Internet hat einen neuen Report veröffentlicht &#8211; zur Nutzung des Internet in den USA während des Wahlkampfs 2006. Der Metablocker fasst zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pew Internet hat einen <a href="http://www.pewinternet.org/PPF/r/199/report_display.asp">neuen Report</a> veröffentlicht &#8211; zur Nutzung des Internet in den USA während des Wahlkampfs 2006. Der <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/1098-14-Millionen-Amis-sind-im-Web-politisch-aktiv.html">Metablocker</a> fasst zusammen.</p>
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		<title>Auf dem Weg zur Magisterarbeit (2): Theoretischer Hintergrund und Forschungsfragen</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/12/auf-dem-weg-zur-magisterarbeit-2-theoretischer-hintergrund-und-forschungsfragen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 21:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Einführung in das Thema der Magisterarbeit kommen nun der theoretische Hintergrund und die Forschungsfragen: Theorie und Forschungsstand Medien als Form der kulturellen Selbstverständigung Ausgangspunkt der Arbeit ist ein Medienverständnis, das Medien nicht primär als Kommunikatoren oder Anbieter von Inhalten versteht, sondern als einen Vermittler, der Kommunikationsangebote nach Regeln und Handlungsroutinen selektiert, strukturiert, aufbereitet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach der <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/auf-dem-weg-zur-magisterarbeit-1">Einführung</a> in das Thema der Magisterarbeit kommen nun der theoretische Hintergrund und die Forschungsfragen:<br />
</em><br />
<span id="more-156"></span></p>
<h3>Theorie und Forschungsstand</h3>
<h4>Medien als Form der kulturellen Selbstverständigung</h4>
<p>Ausgangspunkt der Arbeit ist ein Medienverständnis, das Medien nicht primär als Kommunikatoren oder Anbieter von Inhalten versteht, sondern als einen Vermittler, der Kommunikationsangebote nach Regeln und Handlungsroutinen selektiert, strukturiert, aufbereitet, kommentiert und vertreibt. Medieninstitutionen bilden Wirklichkeit so nicht einfach ab, sondern stellen immer eine bestimmte Zugriffweise auf und Manifestation von Wirklichkeit dar. Sie sind damit eine Form der kulturellen „Selbstverständigung einer Gesellschaft“ (Lünenborg 2005: 101) und stehen im Zentrum der diskursiven Verhandlung und Zuschreibung von Relevanz und Bedeutung. In diesen Aushandlungsprozessen wird bestimmten Themen gesellschaftliche Relevanz zugeschrieben, ein Konflikt innerhalb eines bestimmten Schemas oder Frames interpretiert und manche Akteure können sich artikulieren, andere nicht. So hat die Nachrichtenforschung etwa zeigen können, dass durch die Strukturen und Routinen der Massenmedien primär die Deutungsmuster der politischen und ökonomischen Elite die mediale Wirklichkeit dominieren (Gans 1980; Bennett 1990), sich fast ausschließlich institutionalisierte Interessenvertretungen artikulieren können (Eilders et al. 2004) und binäre Konfliktschemata und deren Vertreter die Debatte prägen (Tuchman 1978; Coe et al. 2004). Gans (1980: 277) resümiert, dass „journalists are restrained by sytematic mechanisms that keep out some news“, so dass „only certain things are sayable through the voice of the journalist“ (Matheson 2004: 445).</p>
<p>Mit dem Aufkommen des Internets hat sich nun der Kreis der Teilnehmer an diesem Diskurs &#8211; und der Vermittler &#8211; drastisch erweitert. Es sind damit nicht mehr allein professionell organisierte Medienbetriebe, die gesellschaftliche Relevanz in der Produktion von Medientexten festschreiben. Mit Weblogs und ihren Netzwerken und kollaborativen Websites haben sich Formen der gemeinschaftlichen Zuschreibung von Relevanz durch die Nutzer selbst herausgebildet, die in der Kommunikationswissenschaft bislang kaum berücksichtigt sind.</p>
<h4>Neue Öffentlichkeiten im Netz</h4>
<p>Ein Vorschlag zur Systematisierung von Öffentlichkeiten im Internet als Vermittlungssystemen stammt von Christoph Neuberger (2004; 2006), der zwischen der Online-Variante des klassischen professionell-redaktionellen Journalismus, technischen Strukturen und partizipativen Formen der Vermittlung unterscheidet.Weblogs und kollaborativen Websites gehören &#8211; klar &#8211; zu den partizipativen Formen der Vermittlung. Hans-Jürgen Bucher und <a href="http://www.media-ocean.de/">Steffen Büffel</a> (2006) sehen darin die Herausbildung einer Form von „Netzwerk-Kommunikation“, die als funktionales Äquivalent zum traditionellen Journalismus gesehen werden könne und so einen Strukturwandel von Öffentlichkeit bedinge. Dabei seien die Koordinations- und Strukturierungsverfahren der Blogosphäre konstitutiv.</p>
<p>Diesen strukturbildenden Prinzipien und Mechanismen haben sich viele Studien bereits in Einzelaspekten gewidmet. Netzwerkanalysen haben die Strukturen der Verlinkung in den Blick genommen und dabei festgestellt, dass die Verteilung der Verweise einer „power law“ folgt, nach der einige wenige Weblogs viele eingehende Links aufweisen, die meisten Weblogs aber nur sehr wenige (Shirky 2003; Adar et al. 2004) und dass es untereinander stark vernetzte Weblog-Formationen gibt, die oft wenige Verweise nach außen setzen (vgl. etwa Herring et al. 2005; oder Adamic/Glance 2005 für die fragmentierten Linkstrukturen im US-Wahlkampf 2004). Letzteres weist auch darauf hin, dass in der Herausbildung weblog-basierter Öffentlichkeiten soziale Netzwerke eine besondere Rolle spielen. Die mediale (und mithin öffentliche) Lenkung von Aufmerksamkeit vollzieht sich nicht mehr allein über Massenmedien, sondern auch in Publikationen von Privatpersonen, die sich wechselseitig auf Themen und Geschichten aufmerksam machen. Weblogs sind so für Autoren und Nutzer gleichzeitig Instrument des persönlichen „Informations-“ wie des „Beziehungsmanagements“ und erfüllen so eine „Scharnierfunktion zwischen gesellschaftlicher und persönlicher Agenda“ (<a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Schmidt 2006</a>). Zu diesen Mechanismen der Filterung relevanter Themen durch eigene soziale Netzwerke, treten aggregierte kollektive Verfahren der Zuschreibung von Relevanz wie sie Surowieckis „Weisheit der Vielen“ (Surowiecki 2004) und Andersons Studien zum „Long Tail“ (2006) beschreiben.</p>
<p>Eine systematische Übersicht über diese Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz zur Ermöglichung gegenseitiger Bezugnahme in Netzöffentlichkeiten liegt bislang nur in Ansätzen vor. <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Jan Schmidt</a> hat dazu vor kurzem einen Vortrag gehalten und einen Beitrag verfasst. Axel Bruns hat vorgeschlagen, die Funktionslogik dieser neuen Öffentlichkeiten mit dem Begriff „<a href="http://snurb.info/index.php?q=node/28">Gatewatching</a>“ zu beschreiben, um sie dem traditionellen „Gatekeeping“ (White 1950; Shoemaker 1991) gegenüberzustellen. Er trägt damit dem Phänomen Rechnung, dass im Internet der Engpass verschoben ist: „Nun herrscht nicht mehr Knappheit an Verbreitungskapazität, sondern Knappheit an Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen auf Seiten der Rezipienten.“ (Neuberger 2004: 9). </p>
<h4>Vielfalt und Diskursive Repertoires in Weblog-Öffentlichkeiten</h4>
<p>Der zweite Problemkomplex dieser Arbeit fragt nach den Akteuren, die sich in diesen sich neu herausbildenden Öffentlickeiten artikulieren und den Deutungsmustern, die sich in einer Debatte zeigen und sie prägen. Das  Aufkommen des Internets und nun die Etablierung von Weblogs und kollaborativen Websites wurde immer wieder als die Erfüllung des Brechtschen Ideal der Demokratisierung der Kommunikationsmittel gesehen, indem jeder zum Sender werde. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass sich in Internet-Öffentlichkeiten so auch Akteure und Positionen artikulieren können, die in den Massenmedien nicht berücksichtigt werden. </p>
<p>Dass das Internet durch die drastische Senkung von Kosten und Aufwand zur öffentlichen Bereitstellung von Kommunikationsangeboten zur einer enormen Vielfalt an veröffentlichen Meinungen und Themen geführt hat, ist unbestreitbar. Weblogs haben diese Entwicklung noch einmal verstärkt: laut einer Studie haben fast die Hälfte der US-amerikanischen Internetnutzer bereits Inhalte im Internet veröffentlicht (Lenhard et al. 2004). </p>
<p>Ob aber diese Vielfalt veröffentlichter Meinungen tatsächlich vernehmbar wird, ob Debatten entlang der dominanten Frames (Scheufele 2003) und „diskursiven Repertoires“ (Steinberg 1998) der Massenmedien verlaufen oder auch andere, evtl. vormals marginalisierte Deutungmuster in Internet-Öffentlichkeiten ein Thema prägen können, ist unklar. Studien zu privaten Homepages, Foren und Portalen haben vielmehr gezeigt, dass die kommunikativen Räume, in denen sich vielfältige, außerhalb der  professionell-journalistischen Routine veröffentlichte Meinungen artikulieren, relativ klein bleiben; sie ähneln in ihren Strukturen eher denjenigen von „einfachen Interaktionssystemen zwischen Anwesenden“ (Schönhagen 2004: 249; Stegbauer 2001) und sind so kaum in  die öffentliche Verhandlung von Themen eingebunden. Auch aktuelle Rezeptionsstudien (Hargittai 2007) zeigen, dass traditionelle Medienhäuser und ihre journalistischen Routinen die Internet-Öffentlichkeiten weithin prägen.  </p>
<p>Weblogs sind eine noch relativ junge Medienform &#8211; besonders in Deutschland. Aufgrund ihrer starken Vernetzung untereinander und der oben skizzierten Koordinationsmechanismen läßt sich vermuten, dass sich hier aus stark dezentralen und fragmentierten Kommunikationsangeboten durchaus Formen von Öffentlichkeit herausbilden können. Die bislang vorliegenden Studien legen allerdings den Schluss nahe, dass auch hier die traditionellen Medieninstitutionen Themen und Deutungen dominieren. US-amerikanische Studien etwa zur Berichterstattung über den Irak-Krieg haben gezeigt, dass Weblogs sich fast ausschließlich (zu 95%) auf Meldungen der großen amerikanischen oder britischen Medienhäuser beziehen (Wall 2005; Redden et al. 2003) und so auch deren Deutungsmuster die Debatte in den Weblogs dominieren. Tatsächlich haben &#8211; zumindest zum Zeitpunkt der Studien 2004 &#8211; in der Blogosphäre wie in den klassischen Medien positive Stimmen zum Irak-Krieg überwogen (Coe et al. 2004; Johnson/Kaye 2004). Andererseits gibt es auch Untersuchungen, die Weblogs durchaus Einfluss auf öffentliche Debatten zuschreiben (Cornfield et al. 2005).</p>
<h3><a name="fragen">Forschungsfragen</a></h3>
<p><em>(0) Welche Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz strukturieren die neuen Öffentlichkeiten im Netz?</em></p>
<p>Anhand vorhandener Arbeiten zu Linkstrukturen zwischen Weblogs, zu sozialen Netzwerken, zu Praktiken der Produktion und Rezeption von Weblogs und kollektiven Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz sollen einzelne Strukturprinzipien der Weblog-Öffentlichkeiten identifiziert werden. Mit Bezug auf Bruns Konzept des „Gatewatching“ (Bruns 2005) soll so eine systematische Übersicht über Mechanismen gegeben werden, die eine gegenseitige Bezugnahme und damit erst die Herausbildung von Öffentlichkeit ermöglichen.<br />
Im empirischen Teil wird geprüft, ob die identifizierten Strukturprinzipien auch die öffentliche Kommunikation in den ausgewählten Themenfällen prägen. Es gilt also zu untersuchen, ob etwa die Aufnahme eines Themas durch ein „einflussreiches“ Weblog die Debatte entscheidend verändert.</p>
<p><em>(1) Welche Akteure, Deutungen, Lesarten dominieren die Debatte in den unterschiedlichen Medienformaten? Gibt es Unterschiede zwischen traditionellen Formaten und Weblogs?</em></p>
<p>Forschungsleitend ist hierbei die Annahme, dass über Weblogs mehr Akteure und Detungsmuster zu Wort kommen als über traditionelle Formate. Es gilt dazu, zunächst die unterschiedlichen Akteure, Interessengruppen und Deutungsmuster eines Konfliktes bzw. Themas in den beiden untersuchten Formaten zu identifizieren. In einem zweiten Schritt wird die Verhandlung des Themas im Verlauf dahingegend untersucht, welche Akteure und Deutungsmuster die  Debatte prägen. </p>
<p><em>(2) Wie ist das Verhältnis der Medienformate?</em></p>
<p> Zusätzlich zur getrennten Betrachtung von traditionellen Medien und  Weblogs, soll auch das Verhältnis der beiden Formate und ihrer Öffentlichkeiten in den Blick genommen werden. Sind Weblogs nur „echo chamber“ der Massenmedien &#8211; nehmen sie also schlicht ihre Themen auf und verbreiten sie weiter &#8211; oder sind sie im Sinne von Gans (1980) eher eine „zweite Medienschicht“, die Themen neu deutet, kommentiert, berichtigt und selbst Akzente setzt? Zu beachten ist dabei, dass sich in Weblogs und auch auf kollaborativen Websites die Lesarten des Publikums teils im Medienprodukt selbst manifestieren.</p>
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		<title>Bamblog vergleicht Aufmerksamkeit für Blogs vs. klassische Medien. Und Wikipedia gewinnt</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 10:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jan Schmidt hat anhand der &#8220;Deutschen Blogcharts&#8221; und deren neuer Kategorie &#8220;Top 40 Medien&#8221; verglichen, wie viele Seiten auf Blogs und wie viele auf traditionelle Websites verweisen. Der Gewinner liegt jedoch jenseits dieser beiden Kategorien: Wikipedia. (Link)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Jan Schmidt</a> hat anhand der <a href="http://deutscheblogcharts.de/index.html">&#8220;Deutschen Blogcharts&#8221;</a> und deren neuer Kategorie <a href="http://deutscheblogcharts.de/top40-index.html">&#8220;Top 40 Medien&#8221;</a> <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/595">verglichen</a>, wie viele Seiten auf Blogs und wie viele auf traditionelle Websites verweisen. Der Gewinner liegt jedoch jenseits dieser beiden Kategorien: <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>. (<a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/595">Link</a>)</p>
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		<title>Bericht zu Netzöffentlichkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Mar 2006 12:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communication]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Büro für Technikfolgen-Anschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) hat nun (endlich) seinen Bericht Netzöffentlichkeit und digitale Demokratie veröffentlicht. Die Zusammenfassungen klingen gut und machen Lust auf das Buch. Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung Amazon: Netzöffentlichkeit und digitale Demokratie. Tendenzen politischer Kommunikation im Internet (via technikforschung)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.tab.fzk.de/">Büro für Technikfolgen-Anschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)</a> hat nun (endlich) seinen Bericht <a href="http://www.itas.fzk.de/deu/news/2006/04.htm">Netzöffentlichkeit und digitale Demokratie</a> veröffentlicht. Die <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/index.shtml#tab">Zusammenfassungen</a> klingen gut  und machen Lust auf das Buch.</p>
<p><a href="http://www.itas.fzk.de/deu/lit/2006/grua06a_inhalt.htm">Inhaltsverzeichnis</a><br />
<a href="http://www.tab.fzk.de/de/projekt/zusammenfassung/ab100.htm">Zusammenfassung</a><br />
Amazon: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?tag=blogkatzenbac-21%26link_code=xm2%26camp=2025%26creative=165953%26path=http://www.amazon.de/gp/redirect.html%253fASIN=3894048271%2526tag=blogkatzenbac-21%2526lcode=xm2%2526cID=2025%2526ccmID=165953%2526location=/o/ASIN/3894048271%25253FSubscriptionId=02ZH6J1W0649DTNS6002">Netzöffentlichkeit und digitale Demokratie. Tendenzen politischer Kommunikation im Internet</a></p>
<p>(via <a href="http://technikforschung.twoday.net/stories/1662554/">technikforschung</a>)</p>
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		<title>Blogs vs. Zeitungen: Top 5 News Stories 2005</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/01/blogs-vs-zeitungen-top-5-news-stories-2005/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2006 15:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Intermediaries]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Jason Kottke hat die Wette von Dave Winer gegen Martin Nisenholtz (Blogs werden 2007 bei einer Google-Suche nach den 5 Top Stories des Jahres vor der New York Times liegen) für 2005 geprüft: Blogs gewinnen 6:2. Vor allem weil die New York Times so schlecht abschneidet. Nur bei einem von 8 Themen taucht die NYT [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jason Kottke hat die <a href="http://www.longbets.org/2">Wette von Dave Winer gegen Martin Nisenholtz</a> (Blogs werden 2007 bei einer Google-Suche nach den 5 Top Stories des Jahres vor der New York Times liegen) <a href="http://www.kottke.org/06/01/blogs-versus-the-ny-times-in-google">für 2005 geprüft</a>: <strong>Blogs gewinnen 6:2</strong>. Vor allem weil die New York Times so schlecht abschneidet. Nur bei einem von 8 Themen taucht die NYT unter den ersten zehn Treffern (erste Seite!) auf &#8211; bei 3 ist sie nicht einmal unter den ersten hundert Suchergebnissen.</p>
<p><strong>CNN würde den Vergleich mit Blogs hingegen deutlich gewinnen.</strong> Kottke vergleicht nämlich auch allgemeiner: &#8220;Traditional Media&#8221; vs. &#8220;Citizen Media&#8221;. Hier duellieren sich meist CNN und Wikipedia. Und die traditionellen Medienhäuser gewinnen 6:2.</p>
<p>Warum schneidet die New York Times so schlecht ab? Vermutlich weil Artikel nach einer Woche nicht mehr kostenlos abrufbar sind und <a href="http://www.nytimes.com/products/timesselect/overview.html">manche</a> von Anfang nur von zahlenden Kunden lesbar sind. Das <a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2005/09/22/tms_slct.html">mindert natürlich den Einfluss der NYT</a> im Netz &#8211; und verschlechtert ihr Ranking bei Suchmaschinen. </p>
<p>Weiterlesen direkt bei <a href="http://www.kottke.org/06/01/blogs-versus-the-ny-times-in-google">kottke.org</a>.</p>
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