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	<title>katzenbach.info &#187; Media</title>
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	<description>A weblog by Christian Katzenbach about the current re-configuration of the media landscape: transformations and consolidations in societal communications, the changing role of intermediaries, and digital networks as agents of change.</description>
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		<title>Trendstudie &#8220;Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018&#8243;: Internet erzwingt Paradigmenwechsel</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 12:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lothar Rolke und Johanna Höhn von der FH Mainz haben eine Trendstudie veröffentlicht: Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018. Offenbar sowohl Meta-Studie als auch eigene Befragung von drei Alterskohorte (14-19, 20-25, 35-45). Demnach sollen bis 2018 Tageszeitungen etwa 30 Prozent ihrer Leser verloren, das Netz als Primärmedium bis in höhere Altersgruppen durchgesetzt haben. Rolke sieht deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lothar Rolke und Johanna Höhn von der FH Mainz haben eine Trendstudie veröffentlicht: <a href="http://idw-online.de/pages/de/news290752">Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018</a>. Offenbar sowohl Meta-Studie als auch eigene Befragung von drei Alterskohorte (14-19, 20-25, 35-45). Demnach sollen bis 2018 Tageszeitungen etwa 30 Prozent ihrer Leser verloren, das Netz als Primärmedium bis in höhere Altersgruppen durchgesetzt haben. Rolke sieht deshalb einen Paradigmenwechsel in Werbung und Unternehmenskommunikation. Das Internet werde zum Leitmedium in der Kampagnenplanung. Finde bisher nur die Pressemitteilung, die richtige Studie müßte man sich mal in Ruhe anschauen. (via<br />
<a href="http://feeds.feedburner.com/~r/Themenblog/~3/467198762/internet_erzwingt_paradigmenwechsel.html">Themenblog</a>)</p>
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		<title>carta: Neues Online-Magazin zu Medien, Politik und Ökonomie</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 11:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon lange auf der Liste der hinweisenswertigen Dinge liegt carta bei mir ganz obenauf. Robin Meyer-Lucht hat da ein neues Online-Magazin zu Medien, Politik und Ökonomie gestartet, das mir mit seinen klugen und meinungsstarken Texten gut gefällt. Z.B. hat Mercedes Bunz zwei bemerkenswerte Texte zum Online-Journalismus geschrieben (Poesie der Neugier und New Journalism? Shoot! ), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon lange auf der Liste der hinweisenswertigen Dinge liegt <a href="http://www.carta.info">carta</a> bei mir ganz obenauf. <a href="http://www.berlin-institute.de/">Robin Meyer-Lucht</a> hat da ein neues Online-Magazin zu Medien, Politik und Ökonomie gestartet, das mir mit seinen klugen und meinungsstarken Texten gut gefällt. Z.B. hat Mercedes Bunz zwei bemerkenswerte Texte zum Online-Journalismus geschrieben (<a href="http://carta.info/969/fuer-eine-neue-poesie-der-neugier-das-web-veraendert-den-journalismus-nicht-nur-online/">Poesie der Neugier</a> und <a href="http://carta.info/2177/new-journalism-diekmann-bild/">New Journalism? Shoot! </a>), Robin selbst u.a. zur <a href="http://carta.info/1907/bbc-unterliegt-im-public-value-test/">BBC</a>.</p>
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		<title>Facebook und der Wert eines Nutzers</title>
		<link>http://katzenbach.info/2007/10/facebook-und-der-wert-eines-nutzers/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 12:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Economics]]></category>
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		<description><![CDATA[BuzzMachine findet 15 Mrd. doch nicht so teuer. Zumindest im Vergleich mit Zeitungen. Laut Analysten sei ein Zeitungsleser 964$ (2004) bzw. 500$ (heute) pro Jahr wert. Die Facebook-Bewertung läuft bei 50 Mio. Nutzern auf 300$ pro Nutzer raus. Und das &#8211; so Jeff Jarvis &#8211; obwohl Nutzer nur 41 Minuten pro Monat auf Nachrichten-Websites, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buzzmachine.com/2007/10/27/social-value/">BuzzMachine</a> findet 15 Mrd. doch nicht so teuer. Zumindest im Vergleich mit Zeitungen. Laut Analysten sei ein Zeitungsleser 964$ (2004) bzw. 500$ (heute) pro Jahr wert. Die Facebook-Bewertung läuft bei 50 Mio. Nutzern auf 300$ pro Nutzer raus. Und das &#8211; so Jeff Jarvis &#8211; obwohl Nutzer nur 41 Minuten <em>pro Monat</em> auf Nachrichten-Websites, aber <em>30 Minuten täglich</em> auf Facebook verbringen. </p>
<p>Aber klar, die Zahlen sind irgendwie schief. Die Bewertung bezieht sich ja auf die gesamte Zeitungsmarke bzw. nur die Print-Ausgabe und nicht (nur) auf das Online-Produkt (oder?), die Nutzung aber nur auf das Online-Produkt. <a href="http://www.media-perspektiven.de/261.html?&amp;tx_mppublications_pi1%5BshowUid%5D=661&amp;cHash=c9c676a8fe">Laut ARD-ZDF-Studie</a> haben 2005 Zeitungsleser durchaus täglich 28 Minuten mit ihrer Zeitung verbracht. Und Zeitungen können ihre Leser ja immer noch wesentlich besser monetarisieren als Websites (der Anteil von Zeitungen in der Mediennutzung liegt, glaube ich, zwischen 5 und 10%, der Anteil am Werbeumsatz aber zwischen 20 und 25%. Ah, <a href="http://www.wuv.de/studien/2006/09/42951/page5.php">hier</a>: 5,2% Nutzung, 25,2% Werbeumsatz).</p>
<p>Interessant auch die <a href="http://www.parislemon.com/2007/10/facebook-updates-flyers-potential.html">Gedanken von ParisLemon</a> zu Facebook-Flyern als Werbeform, um sehr spezifische Zielgruppen zu erreichen.</p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/facebook" rel="tag">facebook</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/value" rel="tag">value</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/werbung" rel="tag">werbung</a></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
]]></content:encoded>
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		<title>BBC-Chef bezieht Nachrichten über Facebook?</title>
		<link>http://katzenbach.info/2007/08/bbc-chef-bezieht-nachrichten-uber-facebook/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 11:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit war mir ein Zitat begegnet, in dem ein BBC-Journalist sagte, er bekomme einen guten Anteil von Nachrichten nicht mehr über professionelle Dienste, sondern seine eigenen sozialen (Web 2.0-)Netzwerke. Nach langer Suche habe ich das Zitat nun wiedergefunden. Tatsächlich war es nicht irgendein BBC-Journalist, sondern Richard Sambrook, Director of Global News bei BBC. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit war mir ein Zitat begegnet, in dem ein BBC-Journalist sagte, er bekomme einen guten Anteil von Nachrichten nicht mehr über professionelle Dienste, sondern seine eigenen sozialen (Web 2.0-)Netzwerke.</p>
<p>Nach langer Suche habe ich das Zitat nun wiedergefunden. Tatsächlich war es nicht irgendein BBC-Journalist, sondern <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/theeditors/richard_sambrook/">Richard Sambrook</a>, Director of Global News bei BBC. Aber er hat es auch nicht ganz so gesagt, wie ich dachte und es wohl auch von einigen Blogs <a href="http://blogs.guardian.co.uk/organgrinder/2007/06/wan_is_web_20_putting_the_new.html">aufgegriffen</a> wurde.</p>
<p>Was er <a href="http://www.journalism.co.uk/news/story3342.shtml">wirklich sagte</a>:</p>
<blockquote><p>
&#8220;One of the things coming out of networked journalism are social media sites like Facebook and MySpace that are about networks of colleagues and of professional experts and friends, and <strong>for a lot of people they are a source of news</strong>.</p>
<p>&#8220;In my case I have a network of friends that have an interest in social media, in the internet, and new developments. <strong>I find out much more about what is happening from them than from the traditional media</strong>. Generally, BBC included and the print media as well, tend to be about six months to a year behind what is happening on social networks.</p>
<p>&#8220;I think they will be an important part of news consumption going forward, but they are not yet fully developed and we don&#8217;t really understand them yet, but it is networked journalism of some form.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Und im BBC Editor Weblog hat er das Ganze nochmal kommentiert. Soziale Netzwerke würden wichtiger. Aber:</p>
<blockquote><p>For <strong>news, however, I will still rely on the BBC</strong>.</p></blockquote>
<p>Na gut. Aber beeindruckend, wie gut Sambrook über die neueren Internet-Formate informiert ist. ARD und ZDF und auch die Kommerziellen in Deutschland scheinen mir da noch weit hinterher.</p>
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		<title>Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 09:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dominik Frey hat seine Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Netz fertiggestellt: &#8220;Meinungsbildung im Web &#8211; Neue Mediatoren und Öffentlichkeiten im Web 2.0&#8243; [abstract][pdf]. Glückwunsch! (Und bisschen Neid, aber ich bin ja auch bald soweit.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dominik Frey hat seine Magisterarbeit zu Öffentlichkeiten im Netz <a href="http://domfry.wordpress.com/2007/06/02/ende-gut-alles-gut/">fertiggestellt</a>: &#8220;Meinungsbildung im Web &#8211; Neue Mediatoren und Öffentlichkeiten im Web 2.0&#8243; [<a href="http://domfry.wordpress.com/ma/">abstract</a>][<a href="http://domfry.files.wordpress.com/2007/06/meinungsbildung-im-web.pdf">pdf</a>]. Glückwunsch! (Und bisschen Neid, aber ich bin ja auch bald soweit.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Trackbacks, Links und Öffentlichkeit</title>
		<link>http://katzenbach.info/2007/06/trackbacks-und-offentlichkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2007 11:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sitze bei meiner Magisterarbeit gerade an einem Abschnitt über Trackbacks und wie sie Anschlusskommunikation und damit die Herausbildung von Öffentlichkeiten unterstützen. Hier mal die erste Version. Ich freue mich sehr über Kommentare zur Verständlichkeit, Richtigkeit und besonders auch zu den Schaubildern. Die Verknüpfung von Texten durch Hyperlinks (kurz: Links) liegt im Kern der Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich sitze bei meiner Magisterarbeit gerade an einem Abschnitt über Trackbacks und wie sie Anschlusskommunikation und damit die Herausbildung von Öffentlichkeiten unterstützen. Hier mal die erste Version. Ich freue mich sehr über Kommentare zur Verständlichkeit, Richtigkeit und besonders auch zu den Schaubildern.</em></p>
<p>Die Verknüpfung von Texten durch Hyperlinks (kurz: Links) liegt im Kern der Idee und  Wirklichkeit des World Wide Web (WWW).*1* Links ermöglichen es dem Nutzer, von einer Stelle im Dokument direkt auf ein anderes Dokument zuzugreifen. Ein Text im WWW, der etwa wie eine Fußnote auf einen anderen verweist, bietet so die Möglichkeit, diesem Verweis sofort zu folgen und den verlinkten Text zu lesen. Damit bieten Texte im WWW dem Nutzer nicht nur eine sequentielle Lesart an, sondern sie bilden ein Netz von Texten, das durch unzählige Querweise geknüpft ist und vom Nutzer auf eigenen Wegen erschlossen wird. Gleichzeitig werden gegenseitige Bezugnahmen durch Links explizit. Eine Debatte lässt sich anhand der gesetzten Verweise bis zum Ursprungstext rückverfolgen.*2*</p>
<p>Hyperlinks operieren im WWW allerdings nur einseitig. Die Verbindung, die ein gewöhnlicher Link zwischen zwei Seiten herstellt, wird nur auf einer sichtbar: auf der Seite, die den Link gesetzt hat. Auf der Zielseite gibt es dafür keinen Hinweis. Debatten werden so nur in einer Richtung &#8211; rückwärts &#8211; und damit auch nur auf dem einmal eingeschlagenen Weg verfolgbar. Interessiert man sich für das Thema eines Dokuments, lassen sich nur die Bezugnahmen dieses Dokuments nachvollziehen; d.h. man gelangt lediglich auf den Ursprungstext (und dessen etwaige Verweise), nicht aber auf andere Seiten, die ebenfalls den Ursprungstext verlinkt haben oder auf Seiten, die das Thema fortführen. Diskussionen sind so nur rückwärts und nur auf dem eigenen Diskussionsstrang nachvollziehbar (vgl. dazu die zweite Abb. linke Seite: für Autor und Leser des Dokuments sichtbare Dokumente sind weiß, unsichtbare grau gekennzeichnet).</p>
<p>Weblogs verwenden eine Technologie namens Trackbacks, die dies ändert: Verlinkungen werden auch in der Gegenrichtung verfolgbar. Verweist ein Beitrag auf einen anderen, so sendet er eine kurze Benachrichtigung („Ping“). Verfügt die Zielseite ebenfalls über die Trackback-Technologie, kann sie die Bezugnahme registrieren. Dadurch können Weblog-Beiträge, im Gegensatz zu herkömmlichen Webseiten, eine Liste der Seiten, die auf sie Bezug genommen haben, darstellen (vgl. Abb.).*3*<br />
￼<br />
<a class="tt-flickr" href="http://flickr.com/photos/49503162871@N01/647426989/"><img class="tt-flickr" src="http://farm2.static.flickr.com/1432/647426989_66f41805c9.jpg" width="500" height="186" alt="Link Trackback.png" /></a> </p>
<p>Auf diese Weise wird das Netz zwischen Weblog-Beiträgen (und anderen Seiten, die diese Technologie verwenden) wesentlich enger geknüpft &#8211; nämlich beidseitig. Autoren und Nutzer sehen, an welcher Stelle eine Diskussion weiter geführt oder zumindest Bezug auf den Text genommen wird (vgl. zweite Abbildung). Während bei gewöhnlichen Links Teile der Debatte, und besonders ihre Fortführung unsichtbar bleiben (in der Abb. sind dies die grauen Dokumente), machen Trackbacks den gesamten Diskussionszusammenhang manifest. Autor und Leser eines Dokuments sehen sowohl die Texte, die Diskussion weiterführen, als auch andere Dokumente, die sich ebenfalls auf das Ursprungsdokument beziehen (in der Abb. weiß).<br />
￼<br />
<a class="tt-flickr" href="http://flickr.com/photos/49503162871@N01/647426771/"><img class="tt-flickr" src="http://farm2.static.flickr.com/1372/647426771_528a818412.jpg" width="500" height="210" alt="Link Trackback Struktur.png" /></a> </p>
<p>Offenkundig wird der Unterschied und auch dessen kommunikationswissenschaftliche Relevanz an einem Beispiel: Nimmt eine Internetnutzerin einen Artikel einer Online-Zeitung zum Klimawandel zum Anlass, einen eigenen Kommentar auf ihrer Homepage zu verfassen, können Leser ihrem Link zur Online-Zeitung verfolgen. Allerdings besteht nun weder für die Autorin noch für ihre Leser eine direkte Möglichkeit, sich darüber zu informieren, ob etwa noch andere Netznutzer einen Kommentar mit ihrer eigenen Lesart auf ihrer eigenen Homepage veröffentlicht haben &#8211; oder ob jemand wiederum den Kommentar der Nutzerin selbst zum Anlass für einen weiteren Text genommen hat.*4* Im Kontext von Weblogs und Trackbacks stellt sich die Situation anders dar. Kommentiert die Nutzerin den Artikel in ihrem Weblog, sendet dieses eine Benachrichtigung an die Website der Online-Zeitung. Kennt diese die Trackback-Technologie, erzeugt sie einen Verweis unter dem Artikel, der auf den Weblog-Eintrag der Nutzerin führt. Haben andere Blogger ebenfalls Bezug auf den Artikel genommen, wird hier auch auf ihre Beiträge verwiesen. So werden vielfältige Lesarten und Kommentierungen des Artikels transparent und die Rezipienten bzw. Blogger können sich untereinander austauschen. Auch die weiterführenden Diskussionen, die sich an den Weblog-Eintrag der Internetnutzerin anschließen werden erschließbar. Sie erzeugen einen direkten Verweis unter ihrem Beitrag und lassen sich so nachvollziehen.  </p>
<p>Weblogs ermöglichen so in wesentlich höhere Maße als herkömmliche Webseiten Anschlußkommunikation. Wechselseitige Bezugnahme, die für die Herstellung von Öffentlichkeit zentral ist, wird durch Trackbacks unterstützt, in dem sie Verknüpfungen beidseitig begehbar machen. Dadurch, dass so Debatten fortgeführt und verschiedene Lesarten transparent gemachten werden, kann Weblog-Kommunikation (zumindest potentiell) dem episodenhaften und flüchtigen Charakter von face-to-face-Kommunikationen in Encounter-Öffentlichkeiten entgehen. Für Kommunikationen über gewöhnliche Homepages gilt dies nicht zwingend: sie sind war in zeitlicher Hinsicht persistent, in struktureller Hinsicht lassen sie sich im oben beschriebenen Sinn aber häufig durchaus als Episoden begreifen, die keine Anschlusskommunikation unterstützen. Die einzelnen Homepages (und ihre Nutzer) bleiben weitgehend isoliert. </p>
<p>&#8212;</p>
<p><small>*1* Die Begriffe World Wide Web (WWW) und Internet werden zwar häufig synonym verwendet, sind aber keinesfalls gleichzusetzen. Das Internet ist die Basisinfrastruktur in Form eines globalen Verbunds von Rechnernetzwerken, das auf einem Set offener technischer Kommunikationsprotokolle basiert. Darauf setzen verschiedene Dienste wie E-Mail, der Datenübertragungsdienst FTP oder eben das WWW. Das WWW ist demnach der sichtbarste Teil des Internet. Es lässt sich als Netz aus Dokumenten beschreiben, die durch Hyperlinks aufeinander verweisen. Vgl. zu einer Geschichte des Internet Hafner/Lyon (1996) und Abbate (1999), zur Diskussion einer Definition Cannon (2002) und zu einer allgemeinen Einführung in Internet und das WWW Meinel/Sack (2004).</p>
<p>*2* Vgl. zu einer umfassenden Darstellung zur Geschichte von Hyperlinks und dem Merkmal der Nicht-Linearität Kuhlen (1991),</p>
<p>*3* Vgl. zu einer guten Darstellung der Trackback-Technologie den englischen Wikipedia-Artikel Trackback (Stand: 28.05.2007. URL: http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=TrackBack&#038;oldid=134142489).</p>
<p>*4* D.h. es existieren keine nachvollziehbaren Links in diese Richtung. Recherchieren ließe sich das über Suchmaschinen durchaus in den meisten Fällen, wäre aber sehr aufwändig und keinesfalls für alle rezipierten Texte denkbar.</small></p>
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		<title>Blogger werden Journalisten (vielleicht)</title>
		<link>http://katzenbach.info/2007/05/blogger-werden-journalisten-vielleicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 08:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Gesetzesentwurf vorlegt, in dem die Definition von &#8220;Journalismus&#8221; nicht mehr an Medienhäuser gebunden ist, sondern an eine funktionale Besschreibung der Tätigkeit: the bill now defines &#8220;journalism&#8221; to focus more on the function of the job: &#8220;the gathering, preparing, collecting, photographing, recording, writing, editing, reporting, or publishing of news or information [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Gesetzesentwurf vorlegt, in dem die Definition von &#8220;Journalismus&#8221; nicht mehr an Medienhäuser gebunden ist, sondern an eine funktionale Besschreibung der Tätigkeit:<br />
<blockquote>the bill now defines &#8220;journalism&#8221; to focus more on the function of the job: &#8220;the gathering, preparing, collecting, photographing, recording, writing, editing, reporting, or publishing of news or information that concerns local, national, or international events or other matters of public interest for dissemination to the public.</p></blockquote>
<p>Diese Neudefinition hätte wohl zur Folge, dass sich auch Blogger auf den besonderen Status von Journalisten berufen könnte, wenn es etwa um Schutz der Quellen geht. Mehr dazu bei <a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20070507-new-bill-to-give-bloggers-same-shield-law-protection-as-journalists.html">arstechnica</a>. (via <a href="http://www.thewavingcat.com/2007/05/07/bloggers-may-be-given-the-same-legal-status-as-journalists/">the waving cat</a>)</p>
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		<title>Framing und Global Warming</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 20:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://katzenbach.info/blog/2007/framing-und-global-warming-2</guid>
		<description><![CDATA[Matthew C. Nisbeth führt auf ScienceBlogs das Blog Framing Science. Es geht darum, wie Politiker und Medien Themen definieren, in welchen Kontext sie es stellen etc &#8211; Framing eben. Derzeit analysiert er die Klima-Debatte &#8211; und zeigt, wie unterschiedlich die Ansichten von Demokraten und Republikaner dazu sind. Empfehlung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.soc.american.edu/content.cfm?id=294">Matthew C. Nisbeth</a> führt auf <a href="http://scienceblogs.com/?utm_source=rightcol&amp;utm_medium=link&amp;utm_content=topmodule">ScienceBlogs</a> das Blog <a href="http://scienceblogs.com/framing-science/">Framing Science</a>. Es geht darum, wie Politiker und Medien Themen definieren, in welchen Kontext sie es stellen etc &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Framing_(communication_theory)">Framing</a> eben. Derzeit analysiert er die Klima-Debatte &#8211; und zeigt, wie <a href="http://scienceblogs.com/framing-science/2007/02/two_americas_on_global_warming.php">unterschiedlich die Ansichten von Demokraten und Republikaner</a> dazu sind. Empfehlung!</p>
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		<title>FAS testet partizipativen Journalimus</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jan 2007 10:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) hat sich &#8211; testweise &#8211; Dan Gillmors Leitspruch &#8220;My readers know more than I do&#8221; zu Herzen genommen. Ein Artikel zu den Auswirkungen der Gesundheitsreform wurde ins Netz gestellt, die Leser ermuntert, zu kommentieren und zu kritisieren. Am Sonntag ist nun in der gedruckten FAS der überarbeitete Artikel erschienen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.faz.net/s/RubE3C3C6176BD4497B8E43BEC78289CFD1/Tpl~Ezeitung~Soverview.html">Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS)</a> hat sich &#8211; testweise &#8211; <a href="http://www.dangillmor.com/">Dan Gillmors</a> Leitspruch &#8220;My readers know more than I do&#8221; zu Herzen genommen. Ein Artikel zu den Auswirkungen der Gesundheitsreform wurde <a href="http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E339E9246A2604CF7A29E735132D2E6F4~ATpl~Ecommon~Skomlist.html">ins Netz gestellt</a>, die Leser ermuntert, zu kommentieren und zu kritisieren. Am Sonntag ist nun in der gedruckten FAS der <a href="http://www.faz.net/p/Rub8A14B792989D48439CE9B70673D4C360/Dx2~Eee0aa9ae56c566260c3ce3cd3f930fc5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">überarbeitete Artikel</a> erschienen &#8211; die Beiträge der Leser sind gekennzeichnet (wenn auch nicht gerade elegant, da <a href="http://www.floriansteglich.de/blog/2007/01/15/partizipativer-journalismus-bei-der-fas/">hat Florian recht</a>). Aber immerhin. Ungefähr das, was Robert Niles in der Online Journalism Review <a href="http://www.ojr.org/ojr/stories/070103niles/">empfiehlt</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Citizen journalism&#8221; provides professional reporters the chance to collect many more data points than they can on their own. And “mainstream media” provide readers an established, popular distribution channel for the information we have and can collect. Not to mention a century of wisdom on sourcing, avoiding libel and narrative storytelling technique.</p>
<p>And our readers don&#8217;t care. They just want the most complete, accurate and engaging coverage possible.</p></blockquote>
<p>Ausserdem in der FAS ein kurzer <a href="http://www.faz.net/p/Rub8A14B792989D48439CE9B70673D4C360/Dx2~Ed4cbc44402688ab9c8ec3db631cf070e~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Kommentar</a> zum Experiment und ein Artikel zu anderen Beispielen: &#8220;<a href="http://www.faz.net/p/Rub8A14B792989D48439CE9B70673D4C360/Dx2~E4214d36c829780a02c95a6c6b05445f0~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Der Leser schreibt mit.</a>&#8221; (Er schreibt aber nur mit, wenn er auch mitlesen kann, liebe FAS. Und den unfertigen Artikel frei ins Netz zu stellen und um Kommetare zu bitten, den überarbeiteten Artikel dann aber hinter die Abo-Mauer zu stellen, ist nicht die feine Art.)</p>
<p>(via Mama und <a href="http://www.floriansteglich.de/blog/2007/01/15/partizipativer-journalismus-bei-der-fas/">Journalismus 2.0</a>)</p>
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		<title>Die Neue Gegenwart® ist wieder da: Herausforderung Medienjournalismus</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jan 2007 13:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Neue Gegenwart® hat gerade ihre 50. Ausgabe veröffentlicht. Die Jubiläumsausgabe beschäftigt sich mit der &#8220;Herausforderung Medienjournalismus. Sehr schön. Besonders die Texte zur Rolle von Medienjournalismus in Zeitungen und in der Wissenschaft. Etwas unklar ist mir das Anliegen von Web(log) 2.0 mit seinem Vier-Ebenen-Modell zur Betrachtung der Blogosphäre geblieben. Ist da das Runterbrechen einer Magisterarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.neuegegenwart.de/ausgabe50/editorial50.htm">Neue Gegenwart®</a> hat gerade ihre 50. Ausgabe veröffentlicht. Die Jubiläumsausgabe beschäftigt sich mit der &#8220;<strong>Herausforderung Medienjournalismus</strong>. Sehr schön. Besonders die Texte <a href="http://www.neuegegenwart.de/ausgabe50/medienjournalismus.htm">zur Rolle von Medienjournalismus in Zeitungen</a> und <a href="http://www.neuegegenwart.de/ausgabe50/generalverdacht.htm">in der Wissenschaft</a>. Etwas unklar ist mir das Anliegen von <a href="http://www.neuegegenwart.de/ausgabe50/weblog20.htm">Web(log) 2.0</a> mit seinem Vier-Ebenen-Modell zur Betrachtung der Blogosphäre geblieben. Ist da das Runterbrechen einer Magisterarbeit auf einen Artikel nicht ganz geglückt?</p>
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		<title>Auf dem Weg zur Magisterarbeit (2): Theoretischer Hintergrund und Forschungsfragen</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/12/auf-dem-weg-zur-magisterarbeit-2-theoretischer-hintergrund-und-forschungsfragen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 21:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Einführung in das Thema der Magisterarbeit kommen nun der theoretische Hintergrund und die Forschungsfragen: Theorie und Forschungsstand Medien als Form der kulturellen Selbstverständigung Ausgangspunkt der Arbeit ist ein Medienverständnis, das Medien nicht primär als Kommunikatoren oder Anbieter von Inhalten versteht, sondern als einen Vermittler, der Kommunikationsangebote nach Regeln und Handlungsroutinen selektiert, strukturiert, aufbereitet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach der <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/auf-dem-weg-zur-magisterarbeit-1">Einführung</a> in das Thema der Magisterarbeit kommen nun der theoretische Hintergrund und die Forschungsfragen:<br />
</em><br />
<span id="more-156"></span></p>
<h3>Theorie und Forschungsstand</h3>
<h4>Medien als Form der kulturellen Selbstverständigung</h4>
<p>Ausgangspunkt der Arbeit ist ein Medienverständnis, das Medien nicht primär als Kommunikatoren oder Anbieter von Inhalten versteht, sondern als einen Vermittler, der Kommunikationsangebote nach Regeln und Handlungsroutinen selektiert, strukturiert, aufbereitet, kommentiert und vertreibt. Medieninstitutionen bilden Wirklichkeit so nicht einfach ab, sondern stellen immer eine bestimmte Zugriffweise auf und Manifestation von Wirklichkeit dar. Sie sind damit eine Form der kulturellen „Selbstverständigung einer Gesellschaft“ (Lünenborg 2005: 101) und stehen im Zentrum der diskursiven Verhandlung und Zuschreibung von Relevanz und Bedeutung. In diesen Aushandlungsprozessen wird bestimmten Themen gesellschaftliche Relevanz zugeschrieben, ein Konflikt innerhalb eines bestimmten Schemas oder Frames interpretiert und manche Akteure können sich artikulieren, andere nicht. So hat die Nachrichtenforschung etwa zeigen können, dass durch die Strukturen und Routinen der Massenmedien primär die Deutungsmuster der politischen und ökonomischen Elite die mediale Wirklichkeit dominieren (Gans 1980; Bennett 1990), sich fast ausschließlich institutionalisierte Interessenvertretungen artikulieren können (Eilders et al. 2004) und binäre Konfliktschemata und deren Vertreter die Debatte prägen (Tuchman 1978; Coe et al. 2004). Gans (1980: 277) resümiert, dass „journalists are restrained by sytematic mechanisms that keep out some news“, so dass „only certain things are sayable through the voice of the journalist“ (Matheson 2004: 445).</p>
<p>Mit dem Aufkommen des Internets hat sich nun der Kreis der Teilnehmer an diesem Diskurs &#8211; und der Vermittler &#8211; drastisch erweitert. Es sind damit nicht mehr allein professionell organisierte Medienbetriebe, die gesellschaftliche Relevanz in der Produktion von Medientexten festschreiben. Mit Weblogs und ihren Netzwerken und kollaborativen Websites haben sich Formen der gemeinschaftlichen Zuschreibung von Relevanz durch die Nutzer selbst herausgebildet, die in der Kommunikationswissenschaft bislang kaum berücksichtigt sind.</p>
<h4>Neue Öffentlichkeiten im Netz</h4>
<p>Ein Vorschlag zur Systematisierung von Öffentlichkeiten im Internet als Vermittlungssystemen stammt von Christoph Neuberger (2004; 2006), der zwischen der Online-Variante des klassischen professionell-redaktionellen Journalismus, technischen Strukturen und partizipativen Formen der Vermittlung unterscheidet.Weblogs und kollaborativen Websites gehören &#8211; klar &#8211; zu den partizipativen Formen der Vermittlung. Hans-Jürgen Bucher und <a href="http://www.media-ocean.de/">Steffen Büffel</a> (2006) sehen darin die Herausbildung einer Form von „Netzwerk-Kommunikation“, die als funktionales Äquivalent zum traditionellen Journalismus gesehen werden könne und so einen Strukturwandel von Öffentlichkeit bedinge. Dabei seien die Koordinations- und Strukturierungsverfahren der Blogosphäre konstitutiv.</p>
<p>Diesen strukturbildenden Prinzipien und Mechanismen haben sich viele Studien bereits in Einzelaspekten gewidmet. Netzwerkanalysen haben die Strukturen der Verlinkung in den Blick genommen und dabei festgestellt, dass die Verteilung der Verweise einer „power law“ folgt, nach der einige wenige Weblogs viele eingehende Links aufweisen, die meisten Weblogs aber nur sehr wenige (Shirky 2003; Adar et al. 2004) und dass es untereinander stark vernetzte Weblog-Formationen gibt, die oft wenige Verweise nach außen setzen (vgl. etwa Herring et al. 2005; oder Adamic/Glance 2005 für die fragmentierten Linkstrukturen im US-Wahlkampf 2004). Letzteres weist auch darauf hin, dass in der Herausbildung weblog-basierter Öffentlichkeiten soziale Netzwerke eine besondere Rolle spielen. Die mediale (und mithin öffentliche) Lenkung von Aufmerksamkeit vollzieht sich nicht mehr allein über Massenmedien, sondern auch in Publikationen von Privatpersonen, die sich wechselseitig auf Themen und Geschichten aufmerksam machen. Weblogs sind so für Autoren und Nutzer gleichzeitig Instrument des persönlichen „Informations-“ wie des „Beziehungsmanagements“ und erfüllen so eine „Scharnierfunktion zwischen gesellschaftlicher und persönlicher Agenda“ (<a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Schmidt 2006</a>). Zu diesen Mechanismen der Filterung relevanter Themen durch eigene soziale Netzwerke, treten aggregierte kollektive Verfahren der Zuschreibung von Relevanz wie sie Surowieckis „Weisheit der Vielen“ (Surowiecki 2004) und Andersons Studien zum „Long Tail“ (2006) beschreiben.</p>
<p>Eine systematische Übersicht über diese Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz zur Ermöglichung gegenseitiger Bezugnahme in Netzöffentlichkeiten liegt bislang nur in Ansätzen vor. <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Jan Schmidt</a> hat dazu vor kurzem einen Vortrag gehalten und einen Beitrag verfasst. Axel Bruns hat vorgeschlagen, die Funktionslogik dieser neuen Öffentlichkeiten mit dem Begriff „<a href="http://snurb.info/index.php?q=node/28">Gatewatching</a>“ zu beschreiben, um sie dem traditionellen „Gatekeeping“ (White 1950; Shoemaker 1991) gegenüberzustellen. Er trägt damit dem Phänomen Rechnung, dass im Internet der Engpass verschoben ist: „Nun herrscht nicht mehr Knappheit an Verbreitungskapazität, sondern Knappheit an Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen auf Seiten der Rezipienten.“ (Neuberger 2004: 9). </p>
<h4>Vielfalt und Diskursive Repertoires in Weblog-Öffentlichkeiten</h4>
<p>Der zweite Problemkomplex dieser Arbeit fragt nach den Akteuren, die sich in diesen sich neu herausbildenden Öffentlickeiten artikulieren und den Deutungsmustern, die sich in einer Debatte zeigen und sie prägen. Das  Aufkommen des Internets und nun die Etablierung von Weblogs und kollaborativen Websites wurde immer wieder als die Erfüllung des Brechtschen Ideal der Demokratisierung der Kommunikationsmittel gesehen, indem jeder zum Sender werde. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass sich in Internet-Öffentlichkeiten so auch Akteure und Positionen artikulieren können, die in den Massenmedien nicht berücksichtigt werden. </p>
<p>Dass das Internet durch die drastische Senkung von Kosten und Aufwand zur öffentlichen Bereitstellung von Kommunikationsangeboten zur einer enormen Vielfalt an veröffentlichen Meinungen und Themen geführt hat, ist unbestreitbar. Weblogs haben diese Entwicklung noch einmal verstärkt: laut einer Studie haben fast die Hälfte der US-amerikanischen Internetnutzer bereits Inhalte im Internet veröffentlicht (Lenhard et al. 2004). </p>
<p>Ob aber diese Vielfalt veröffentlichter Meinungen tatsächlich vernehmbar wird, ob Debatten entlang der dominanten Frames (Scheufele 2003) und „diskursiven Repertoires“ (Steinberg 1998) der Massenmedien verlaufen oder auch andere, evtl. vormals marginalisierte Deutungmuster in Internet-Öffentlichkeiten ein Thema prägen können, ist unklar. Studien zu privaten Homepages, Foren und Portalen haben vielmehr gezeigt, dass die kommunikativen Räume, in denen sich vielfältige, außerhalb der  professionell-journalistischen Routine veröffentlichte Meinungen artikulieren, relativ klein bleiben; sie ähneln in ihren Strukturen eher denjenigen von „einfachen Interaktionssystemen zwischen Anwesenden“ (Schönhagen 2004: 249; Stegbauer 2001) und sind so kaum in  die öffentliche Verhandlung von Themen eingebunden. Auch aktuelle Rezeptionsstudien (Hargittai 2007) zeigen, dass traditionelle Medienhäuser und ihre journalistischen Routinen die Internet-Öffentlichkeiten weithin prägen.  </p>
<p>Weblogs sind eine noch relativ junge Medienform &#8211; besonders in Deutschland. Aufgrund ihrer starken Vernetzung untereinander und der oben skizzierten Koordinationsmechanismen läßt sich vermuten, dass sich hier aus stark dezentralen und fragmentierten Kommunikationsangeboten durchaus Formen von Öffentlichkeit herausbilden können. Die bislang vorliegenden Studien legen allerdings den Schluss nahe, dass auch hier die traditionellen Medieninstitutionen Themen und Deutungen dominieren. US-amerikanische Studien etwa zur Berichterstattung über den Irak-Krieg haben gezeigt, dass Weblogs sich fast ausschließlich (zu 95%) auf Meldungen der großen amerikanischen oder britischen Medienhäuser beziehen (Wall 2005; Redden et al. 2003) und so auch deren Deutungsmuster die Debatte in den Weblogs dominieren. Tatsächlich haben &#8211; zumindest zum Zeitpunkt der Studien 2004 &#8211; in der Blogosphäre wie in den klassischen Medien positive Stimmen zum Irak-Krieg überwogen (Coe et al. 2004; Johnson/Kaye 2004). Andererseits gibt es auch Untersuchungen, die Weblogs durchaus Einfluss auf öffentliche Debatten zuschreiben (Cornfield et al. 2005).</p>
<h3><a name="fragen">Forschungsfragen</a></h3>
<p><em>(0) Welche Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz strukturieren die neuen Öffentlichkeiten im Netz?</em></p>
<p>Anhand vorhandener Arbeiten zu Linkstrukturen zwischen Weblogs, zu sozialen Netzwerken, zu Praktiken der Produktion und Rezeption von Weblogs und kollektiven Mechanismen der Zuschreibung von Relevanz sollen einzelne Strukturprinzipien der Weblog-Öffentlichkeiten identifiziert werden. Mit Bezug auf Bruns Konzept des „Gatewatching“ (Bruns 2005) soll so eine systematische Übersicht über Mechanismen gegeben werden, die eine gegenseitige Bezugnahme und damit erst die Herausbildung von Öffentlichkeit ermöglichen.<br />
Im empirischen Teil wird geprüft, ob die identifizierten Strukturprinzipien auch die öffentliche Kommunikation in den ausgewählten Themenfällen prägen. Es gilt also zu untersuchen, ob etwa die Aufnahme eines Themas durch ein „einflussreiches“ Weblog die Debatte entscheidend verändert.</p>
<p><em>(1) Welche Akteure, Deutungen, Lesarten dominieren die Debatte in den unterschiedlichen Medienformaten? Gibt es Unterschiede zwischen traditionellen Formaten und Weblogs?</em></p>
<p>Forschungsleitend ist hierbei die Annahme, dass über Weblogs mehr Akteure und Detungsmuster zu Wort kommen als über traditionelle Formate. Es gilt dazu, zunächst die unterschiedlichen Akteure, Interessengruppen und Deutungsmuster eines Konfliktes bzw. Themas in den beiden untersuchten Formaten zu identifizieren. In einem zweiten Schritt wird die Verhandlung des Themas im Verlauf dahingegend untersucht, welche Akteure und Deutungsmuster die  Debatte prägen. </p>
<p><em>(2) Wie ist das Verhältnis der Medienformate?</em></p>
<p> Zusätzlich zur getrennten Betrachtung von traditionellen Medien und  Weblogs, soll auch das Verhältnis der beiden Formate und ihrer Öffentlichkeiten in den Blick genommen werden. Sind Weblogs nur „echo chamber“ der Massenmedien &#8211; nehmen sie also schlicht ihre Themen auf und verbreiten sie weiter &#8211; oder sind sie im Sinne von Gans (1980) eher eine „zweite Medienschicht“, die Themen neu deutet, kommentiert, berichtigt und selbst Akzente setzt? Zu beachten ist dabei, dass sich in Weblogs und auch auf kollaborativen Websites die Lesarten des Publikums teils im Medienprodukt selbst manifestieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wired denkt über seine Rolle als Medienhaus im Internet nach</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/12/wired-denkt-uber-seine-rolle-als-medienhaus-im-internet-nach/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Dec 2006 11:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chris Anderson beschäftigt sich mit der Rolle eines Medienhauses im Internet (1, 2). Das Wired-Magazine hat seine Website wieder zurück und macht sich nun an die Überarbeitung. Lesenswert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chris Anderson <a href="http://feeds.feedburner.com/~r/TheLongTail/~3/60673602/what_would_radi.html">beschäftigt sich</a> mit der Rolle eines Medienhauses im Internet (<a href="http://feeds.feedburner.com/~r/TheLongTail/~3/60673602/what_would_radi.html">1</a>, <a href="http://feeds.feedburner.com/~r/TheLongTail/~3/60681696/what_would_radi_1.html">2</a>). Das Wired-Magazine hat seine <a href="http://www.longtail.com/the_long_tail/2006/07/and_to_cap_off_.html">Website wieder zurück</a> und macht sich nun an die Überarbeitung. Lesenswert!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bamblog vergleicht Aufmerksamkeit für Blogs vs. klassische Medien. Und Wikipedia gewinnt</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/11/bamblog-vergleicht-aufmerksamkeit-fur-blogs-vs-klassische-medien-und-wikipedia-gewinnt/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 10:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism]]></category>
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		<description><![CDATA[Jan Schmidt hat anhand der &#8220;Deutschen Blogcharts&#8221; und deren neuer Kategorie &#8220;Top 40 Medien&#8221; verglichen, wie viele Seiten auf Blogs und wie viele auf traditionelle Websites verweisen. Der Gewinner liegt jedoch jenseits dieser beiden Kategorien: Wikipedia. (Link)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/">Jan Schmidt</a> hat anhand der <a href="http://deutscheblogcharts.de/index.html">&#8220;Deutschen Blogcharts&#8221;</a> und deren neuer Kategorie <a href="http://deutscheblogcharts.de/top40-index.html">&#8220;Top 40 Medien&#8221;</a> <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/595">verglichen</a>, wie viele Seiten auf Blogs und wie viele auf traditionelle Websites verweisen. Der Gewinner liegt jedoch jenseits dieser beiden Kategorien: <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>. (<a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/595">Link</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Europäer häufiger an der Tastatur als hinter der Zeitung</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/10/europaer-haufiger-an-der-tastatur-als-hinter-der-zeitung/</link>
		<comments>http://katzenbach.info/2006/10/europaer-haufiger-an-der-tastatur-als-hinter-der-zeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 09:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Mass Media]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Notes to Myself]]></category>
		<category><![CDATA[Societal Communication]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade bin ich über die Meldung gestolpert (via jill und klastrup&#8217;s cataclysms), dass wir Europäer [1] nun (erstmals?) mehr Zeit online mehr verbringen als mit der Lektüre von Print-Produkten (Zeitungen und Magazine). Nach den Zahlen von Jupiter Research ist die Print-Nutzung mit 3 Stunden pro Woche konstant geblieben ist, während die Online-Nutzung in den letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bin ich über die <a href="http://www.ft.com/cms/s/eb9509dc-5700-11db-9110-0000779e2340,_i_rssPage=6700d4e4-6714-11da-a650-0000779e2340.html">Meldung</a> gestolpert (via <a href="http://del.icio.us/Jill">jill</a> und <a href="http://www.klastrup.dk/2006/10/web-use-overtakes-newspapers-also-in.html">klastrup&#8217;s cataclysms</a>), dass wir Europäer [1] nun (erstmals?) mehr Zeit online mehr verbringen als mit der Lektüre von Print-Produkten (Zeitungen und Magazine). Nach den Zahlen von Jupiter Research ist die Print-Nutzung mit 3 Stunden pro Woche konstant geblieben ist, während die Online-Nutzung in den letzten zwei Jahren von 2 auf 4h/Woche gestiegen ist. Die TV-Nutzung ist ebenfalls gestiegen: von 10 auf 12 Stunden!</p>
<p><span id="more-140"></span><br />
Den höchsten Anteil an der Online-Nutzung haben E-Mail-Nutzung und &#8220;search activities&#8221;. 22% fallen auf &#8220;Entertainment&#8221; wie Musik und Video. Genaueres gibt der FT-Artikel nicht her und Jupiter wohl auch nur, wenn man den <a href="http://www.jupiterresearch.com/bin/item.pl/research:concept/1213/id=97271/">5-seitigen Report</a> (!) für 750<span style="font-family:serif;">€</span> (oder $) ordert.</p>
<p>Erwähnenswert:</p>
<ul>
<li> Junge Erwachsene (unter 25) verbringen 6 Stunden online, 2 mit Print-Produkten und 12 vor der Glotze. Internet-Nutzung kommt mir recht niedrig vor.</li>
<li> In Deutschland sind es im Gesamt-Durchschnitt nur 2 Stunden pro Woche. Damit weniger als im Alt-Europa-[1]-Durchschnitt &#8211; in den USA sind 14 Stunden!</li>
<li> Genauso wie die <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/ard-zdf-onlilne-studie-2006-3-mio-nutzen-podcasts">ARD-ZDF-Online-Studie</a> kommt Jupiter zu dem Ergebnis, dass das Internet die quantitative Nutzung anderer Medien nicht verdrängt, sondern sich auf das Medienzeitbudget draufschlägt.</li>
</ul>
<p>Die Online-Zahlen unterscheiden sich teilweise recht deutlich von denen der <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/ard-zdf-onlilne-studie-2006-3-mio-nutzen-podcasts">ARD-ZDF-Online-Studie</a> (die ja selbst <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/ard-zdf-online-studie-was-ist-mit-den-zahlen-los">nicht ganz einfach zu lesen</a> sind): Während Jupiter bei der wöchentlichen Internet-Nutzung in Deutschland auf 2 Stunden kommt, <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200608_01.phtml">notieren Eimeren und Frees</a> 48 Minuten täglich. Und das sind mehr als 5 1/2 Stunden pro Woche und nicht 2. Mann, mannn, diese Zahlen!</p>
<p>-<br />
[1] Genauer: Untersucht wurden nur Haushalte in UK, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland.</p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p><small><em>Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/ard-/zdf-online-studie" rel="tag">ard-/zdf-online-studie</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/internet" rel="tag">internet</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/print" rel="tag">print</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/statistik" rel="tag">statistik</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/stats" rel="tag">stats</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/tv" rel="tag">tv</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/zahlen" rel="tag">zahlen</a></em></small></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
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		<item>
		<title>Zeitung und TV sind Many-to-Many-Medien</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/10/zeitung-und-tv-sind-many-to-many-medien/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 11:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Intermediaries]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Mass Media]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Reading Notes]]></category>
		<category><![CDATA[Societal Communication]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiterer Gemeinplatz der Internet-Forschung &#8211; neben dem Community-Thema &#8211; ist die Feststellung, dass &#8220;das Internet&#8221; ein Many-to-Many-Kanal sei &#8211; im Gegensatz zu den traditionellen Massenmedien, die durch One-to-Many-Kommunikation gekennzeichnet seien. Wer diese starre Dichotomie bislang in Frage gestellt hat, kritisierte meist die pauschale Zuweisung, das Internet sei Many-to-Many (als Infrastruktur ermöglicht es viele One-to-Many-Kommunikationsformen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Gemeinplatz der Internet-Forschung &#8211; neben dem <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/der-telegraph-und-virtuelle-gemeinschaften">Community-Thema</a> &#8211;  ist die Feststellung, dass &#8220;das Internet&#8221; ein Many-to-Many-Kanal sei &#8211; im Gegensatz zu den traditionellen Massenmedien, die durch One-to-Many-Kommunikation gekennzeichnet seien. Wer diese starre Dichotomie bislang in Frage gestellt hat, kritisierte meist die pauschale Zuweisung, das Internet sei Many-to-Many (als Infrastruktur ermöglicht es viele One-to-Many-Kommunikationsformen, Web 1.0 war das ja hauptsächlich). In <em><a href="http://www.amazon.com/gp/redirect.html%3FASIN=3039102036%26tag=ws%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3039102036%253FSubscriptionId=02ZH6J1W0649DTNS6002">Soziale Kommunikation im Internet</a></em> arbeitet <a href="http://www.unifr.ch/ses/asp/structure/fak_lehrkoerper_detail.php?ID=57">Philomen Schönhagen</a> nun auch am anderen Pol: Auch Zeitungen und TV realisieren primär Many-to-Many-Kommunikation. Wie das?</p>
<p><span id="more-138"></span><br />
Die traditionellen Modelle und Verständnisse der Massenkommunikation (wie etwa <a href="http://www.ikp.uni-bonn.de/dt/lehre/materialien/medien/index.html#kap1">Maletzkes Feldschema</a>) vermengen nach Schönhagen Verbreitungsstruktur und Kommunikationsprozess. Die Verbreitungsstruktur ist tatsächlich und fraglos One-to-Many und einseitig bei Zeitung, TV und Co. Ein Sender, viele Empfänger. Aber &#8211; und das ist Schönhagens spannender Punkt &#8211; die Kommunikationsprozesse, die über diese Struktur ablaufen, sind damit nicht zwangsläufig identisch. Warum? Weil die Kommunikationspartner selten Zeitung/Redakteur und Leser seien, sondern in der medialen Arena meist extramediale Akteure zur Sprachen kommen. Die Massenmedien vermitteln das Gespräch der Interessengruppen, Personen, etc. Nur wenn Medienakteure selbst als Sprecher auftreten, wie etwa in Kommentaren, fallen Verbreitungsstruktur und Kommunikationsprozess zusammen und wir haben es mit purem One-to-Many zu tun.</p>
<p>Medien haben in diesem Modell also eine doppelte Funktion:</p>
<ol>
<li>Vermittlung der gesellschaftlichen Kommunikationen anderer Akteure: Der Kommunikationsprozess ist hier ein Many-to-Many-Prozess. Massenmedien sind hier (technische) Vermittler.</li>
<li>„Beobachter zweiter Ordnung“: Beobachtung, Synthetisierung der gesellschaftlichen Kommunikation. Dies ist ein One-to-Many-Prozess. Medien sind hier Kommunikatoren, die ihre Aussagen verbreiten.</li>
</ol>
<p>Gefällt mir gut dieser Ansatz. Auch weil er die Funktionen von Medienakteuren störker in Richtung Vermittler, also Intermediär, fokussiert und weniger in Richtung Anbieter von Content. Ich denke, dass diese Perspektive fruchtbarer für die Analyse von Internet-Kommunikation und neuen Intermediären ist.</p>
<p>Was dabei allerdings etwas untergeht: Auch in Funktion (1) ist die Rolle der Medien natürlich nicht passiv. Die Idee, dass Medien ein möglichst korrektes Abbild geben (oder geben sollten) vertritt wohl nur noch Medien-Newcomer <a href="http://www.google.com/corporate/execs.html#eric">Eric Schmidt </a>(Scholar: &#8220;All news have a bias, yours must, too.&#8221; &#8211; &#8220;Schmidt: &#8220;I can assure you. It has no bias. These are computers, they’re boring. I’m sorry you just don’t get it.&#8221; [*]). Auch in ihrer Vermittlungsfunktion, in der Auswahl, Gewichtung und Präsentation von Themen strukturieren sie gesellschaftliche Agenden und unser Bild der sozialen Wirklichkeit. Nicht nur durch ihre &#8211; im Schönhagens engerem Sinn &#8211; <em>eigenen</em> Aussagen. Es ist enorm wichtig, dies mitzudenken, wenn man ihrem Modell folgen will und von Massenmedien als Ermöglicher von Many-to-Many-Kommunikation sprechen will.  </p>
<p>&#8211;</p>
<p>* Reported in: Alejandro Diaz: <em><a href="http://www.stanford.edu/~amd/download/thesis_final.pdf">Through the Google Goggles: Sociopolitical Bias in Search Engine Design</a></em> [pdf]. Stanford University. May 2005. Page 158.<br />
<!-- technorati tags start -->
<p><small><em>Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/broadcasting" rel="tag">broadcasting</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/communication" rel="tag">communication</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/communication research" rel="tag">communication research</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/intermediaries" rel="tag">intermediaries</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/internet" rel="tag">internet</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/theory" rel="tag">theory</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/tv" rel="tag">tv</a></em></small></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
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		<item>
		<title>ARD-ZDF-Online-Studie: 4 oder 21 Mio. Nutzer von Audio-Formaten?</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/10/ard-zdf-online-studie-was-ist-mit-den-zahlen-los/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Oct 2006 11:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Research Projects]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist mit den Zahlen los? Ich gehe gerade die Artikel der neuen ARD-ZDF-Online-Studie besonders bezüglich der Nutzung von Radio-/TV bzw. Video-Angeboten durch. Und stolpere dauernd über unterschiedliche Zahlen und Kategorien. Ich notiere hier meinen Klärungsversuch. Radio Oehmichen und Schröter schreiben auf S. 444, dass 12% der Online-Nutzer &#8220;Audiodateien im Internet anhören&#8221; und 7% &#8220;Live [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist mit den Zahlen los? Ich gehe gerade die Artikel der<a href="http://katzenbach.info/blog/2006/ard-zdf-onlilne-studie-2006-3-mio-nutzen-podcasts"> neuen ARD-ZDF-Online-Studie</a> besonders bezüglich der Nutzung von Radio-/TV bzw. Video-Angeboten durch. Und stolpere dauernd über unterschiedliche Zahlen und Kategorien. Ich notiere hier meinen <strong>Klärungsversuch</strong>.</p>
<p><span id="more-135"></span><br />
<em>Radio<br />
</em><a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200608_04.phtml">Oehmichen und Schröter</a> schreiben auf S. 444, dass 12% der Online-Nutzer &#8220;Audiodateien im Internet anhören&#8221; und 7% &#8220;Live im Internet Radion hören.&#8221; Da das zweite vermutlich eine Unterkategorie der ersten ist, nutzen demnach <strong>12% der &#8220;Onliner&#8221; Audio-Angebote</strong>. <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200608_03.phtml">Fisch und Gscheidlich</a> schreiben von 24% &#8220;Live-Radionutzung&#8221;. Wo kommen denn die her? Dazu kommen 31% &#8220;Abruf von Audiodaten&#8221;.  Zudem gibt es hier noch den Eintrag &#8220;Podcasting&#8221; mit 6% der Online-Nutzer, den man vermutlich unter &#8220;Abruf&#8221; subsumieren kann. Es gibt hier also insgesamt 55% Audio-Nutzer.</p>
<p><em>Video/TV<br />
</em>Auch bei Video-Formaten gibt es Unklarheiten: Nach Oehmichen und Schröter haben nur 7% der Online-Nutzer bislang Videos im Internet angesehen oder sich welche heruntergeladen. Fisch und Gscheidle dagegen 20% Abruf von Videodaten plus 7% &#8220;Live-TV-Nutzung im Internet&#8221;, zudem 3% Videocasts.</p>
<p>Die Unterschiede sind ja gravierend: Nutzen nun 12% oder 55% bzw. 4,6 Mio. oder 21 Mio. Audio-Formate, 7% oder 27% bzw. <strong>2,7 Mio. oder 10,4 Mio.</strong> Video-Formate? Der Differenzen ergeben sich aus der Nutzungshäufigkeit. Die ARD-ZDF-Online Studie nennt allgemein die Kategorien &#8220;gelegentlich&#8221; und &#8220;innerhalb der letzten vier Wochen&#8221;. Aber offenbar gibt es im Datensatz noch feinere Kategorien. Oehmichen und Schröter nutzen die Einschätzung &#8220;mindestens einmal die Woche&#8221;, Fisch und Gscheidle hingegen &#8220;zumindest selten&#8221;.</p>
<p>Offenbar werden Audio- und Video-Formate von der Mehrheit bislang nur ausprobiert oder sehr selektiv genutzt. Eine routinierte Nutzung gibt es nur bei wenigen. Ob das bei jungen Nutzern anders ist? Das läßt sich anhand der Artikel leider nicht sagen, da Oehmichen und Schröter die Zahlen nur für ihre <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200408_03.phtml">OnlineNutzerTypologie</a> aufschlüsseln, nicht aber nach Alter. Die &#8220;jungen Hyperaktiven&#8221; (! &#8211; schöner Typ, oder?) nutzen Bild- und Tonformate zumindest sehr stark (71% Audio, 67% Video).</p>
<p>Ausserdem: Diese Differenzen zeigen auch ganz schön, wie man sich die Zahlen aus eienr Umfrage herauspicken kann, die einem gefallen. Oehmischen und Schröter nehmen &#8220;mind. einmal die Woche&#8221; und können so zeigen, dass die neuen Dienste von sehr wenigen genutzt werden (ihr Artikel heißt: &#8220;Verzögerte Aneignung&#8221;). Fisch und Gescheidle sprechen über Breitband und die neuen Dienste, nehmen &#8220;zumindest selten&#8221; und kommen so zu recht hohen  Zahlen.<br />
• Zu den Zahlen über Blogger und Weblog-Nutzer hat sich übrigens Jan Schmidt Gedanken gemacht [<a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/548">1</a>, <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/556">2</a>].<br />
• Weltenkreuzer <a href="http://www.weltenkreuzer.de/?p=76">weist darauf hin</a>, dass diese Zahlen auch etwas mit der Debatte um die geplante GEZ-Gebühr für Computer zu tun haben.</p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p><small><em>Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/audio" rel="tag">audio</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/nutzung" rel="tag">nutzung</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/online" rel="tag">online</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/podcasting" rel="tag">podcasting</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/statistik" rel="tag">statistik</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/stats" rel="tag">stats</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/video" rel="tag">video</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/zdf-online-studie" rel="tag">zdf-online-studie</a></em></small></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ARD-/ZDF-Online Studie 2006: 3 Mio. nutzen Podcasts</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/09/ard-zdf-onlilne-studie-2006-3-mio-nutzen-podcasts/</link>
		<comments>http://katzenbach.info/2006/09/ard-zdf-onlilne-studie-2006-3-mio-nutzen-podcasts/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 09:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Broadband]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katzenbach.info/blog/2006/ard-zdf-onlilne-studie-2006-3-mio-nutzen-podcasts</guid>
		<description><![CDATA[Die neue ARD-/ZDF-Online Studie ist da. Diese jährliche Erhebung ist eine der besten allgemeinen Datenquellen zur Nutzung des Internet in Deutschland. Zu den Befunden hoffentlich bald mehr. Nur kurz notiert: 60% der Deutschen sind online, davon nutzen 6% Podcasts (also 3 Mio !!). Warum haben die Media Perspektiven eigentlich immer noch keine Benachrichtigungs-Funktion, so dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/?name=200608">ARD-/ZDF-Online Studie</a> ist da. Diese jährliche Erhebung ist eine der besten allgemeinen Datenquellen zur Nutzung des Internet in Deutschland. Zu den Befunden hoffentlich bald mehr. Nur kurz notiert: 60% der Deutschen sind online, davon nutzen 6% Podcasts (<a href="http://weblog.wanhoff.de/?p=470#comment-4827">also 3 Mio</a> !!). Warum haben die <a href="http://www.ard-werbung.de/mp/">Media Perspektiven</a> eigentlich <a href="http://publizistik-in-berlin.de/index.php/2006/02/15/p392">immer noch keine Benachrichtigungs-Funktion</a>, so dass man das per Zufall <a href="http://weblog.wanhoff.de/?p=470">bei Thomas Wanhoff</a> findet)?</p>
<p><em>Die einzelnen Beiträge:</em></p>
<ul>
<li>Birgit van Eimeren / Beate Frees: <em>Schnelle Zugänge, neue Anwendungen, neue Nutzer? ARD/ZDF-Online-Studie 2006</em>    &#8211;   <a href="http://www.ard-werbung.de/showfile.phtml/eimeren.pdf?foid=17746">Volltext (PDF)</a> | <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200608_01.phtml">Kurztext</a></li>
<li>Maria Gerhards / Annette Mende: <em>Vorbehalte und Einstiegsbarrieren gegenüber dem Internet bleiben bestehen. ARD/ZDF-Offline-Studie 2006</em>  &#8211;  <a href="http://www.ard-werbung.de/showfile.phtml/gerhards.pdf?foid=17750">Volltext (PDF)</a> | <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200608_02.phtml">Kurztext</a></li>
<li>Martin Fisch / Christoph Gscheidle: <em>Onliner 2006: Zwischen Breitband und Web 2.0 &#8211; Ausstattung und Nutzungsinnovation. Ergebnisse der ARD/ZDF-Offline-Studien 1997 bis 2006   &#8211;   </em><a href="http://www.ard-werbung.de/showfile.phtml/fisch.pdf?foid=17748">Volltext (PDF)</a> | <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200608_03.phtml">Kurztext</a></li>
<li>Ekkehardt Oehmichen / Christian Schröter: <em>Internet im Medienalltag: Verzögerte Aneignung des Angebots. Ergebnisse der OnlineNutzerTypologie in der ARD/ZDF-Offline-Studie   &#8211;   </em><a href="http://www.ard-werbung.de/showfile.phtml/oehmichen.pdf?foid=17749">Volltext (PDF)</a> | <a href="http://www.ard-werbung.de/_mp/fach/200608_04.phtml">Kurztext</a></li>
<li><em>Pressemitteilung: </em><em><a href="http://www.ard-werbung.de/dokument/3516.phtml">Knapp 60 Prozent der Deutschen im Netz &#8211; Wachstum durch &#8220;Silver Surfer&#8221;<br />
Ergebnisse der ARD/ZDF-Online-Studie 2006</a></em></li>
<li><em>Zusammenfassungen</em>: <a href="http://www.ard-werbung.de/showfile.phtml/zusammen.pdf?foid=17745">Volltext (PDF)</a></li>
</ul>
<p><!-- technorati tags start -->
<p><small><em>Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/broadband" rel="tag">broadband</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/daten" rel="tag">daten</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/deutschland" rel="tag">deutschland</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/germany" rel="tag">germany</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/nutzung" rel="tag">nutzung</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/online" rel="tag">online</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/podcasts" rel="tag">podcasts</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/stats" rel="tag">stats</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/usage" rel="tag">usage</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/ard-zdf-online-studie" rel="tag">ard-zdf-online-studie</a></em></small></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>eBook: &#8220;Internetökonomie der Medienbranche&#8221;</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/08/ebook-internetokonomie-der-medienbranche/</link>
		<comments>http://katzenbach.info/2006/08/ebook-internetokonomie-der-medienbranche/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2006 12:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[ _short notes]]></category>
		<category><![CDATA[Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Media Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Publishing]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Göttinger Forschungsverbund Mediacomony hat erste Ergebnisse in einem Sammelband veröffentlicht. Der Universitätsverlag Göttingen bietet &#8220;Internetökonomie der Medienbranche&#8221; als Buch und als pdf. Die Schwerpunkte liegen bei mobilen Diensten und Fachzeitschriften. (via Hugo E. Martin)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Göttinger Forschungsverbund <a href="http://www.mediaconomy.de/">Mediacomony</a> hat erste Ergebnisse in einem Sammelband veröffentlicht. Der Universitätsverlag Göttingen bietet &#8220;<a href="http://www.univerlag.uni-goettingen.de/content/list.php?notback=1&amp;details=isbn-3-938616-29-6">Internetökonomie der Medienbranche</a>&#8221; als Buch und als <a href="http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2006/mediaconomy_book.pdf">pdf</a>. Die Schwerpunkte liegen bei mobilen Diensten und Fachzeitschriften. (via <a href="http://hemartin.blogspot.com/2006/08/ebook-internetkonomie-der.html">Hugo E. Martin</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeit zur Filmwirtschaft und Breitband-Internet</title>
		<link>http://katzenbach.info/2006/02/arbeit-zur-filmwirtschaft-und-breitband-internet/</link>
		<comments>http://katzenbach.info/2006/02/arbeit-zur-filmwirtschaft-und-breitband-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2006 19:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Broadband]]></category>
		<category><![CDATA[Intermediaries]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Media Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Movie Industry]]></category>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Arbeit zu den Auswirkungen von Breitband-Internet auf die Filmwirtschaft ist fertig: Christian Katzenbach. 2006. Die Filmwirtschaft und Breitband-Internet. Eine medienökonomische Einordnung (pdf &#8211; 612KB). Freie Universität Berlin. [http://data.katzenbach.info/txt/film.pdf] Dieses Thema wird meist auf die vermeintliche Gefahr von Tauschbörsen reduziert. In der Arbeit versuche ich, die Entwicklungen etwas breiter zu betrachten. Wie wird das Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Arbeit zu den Auswirkungen von Breitband-Internet auf die Filmwirtschaft ist fertig:<br />
<em><br />
Christian Katzenbach. 2006. </em><em><a href="http://data.katzenbach.info/txt/film.pdf">Die Filmwirtschaft und Breitband-Internet. Eine medienökonomische Einordnung</a></em><em> (pdf &#8211; 612KB). Freie Universität Berlin. [</em><em><a href="http://data.katzenbach.info/txt/film.pdf">http://data.katzenbach.info/txt/film.pdf</a></em><em>]<br />
</em><br />
Dieses Thema wird meist auf die vermeintliche Gefahr von Tauschbörsen reduziert. In der Arbeit versuche ich, die Entwicklungen etwas breiter zu betrachten. Wie wird das Internet die Filmwirtschaft verändern? Es ist ja nicht die erste Technologie, die als existenzielle Bedrohung für die Filmwirtschaft gesehen wurde. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist das Verhältnis zwischen der Etablierung neuer Medientechnologien und der Anpassung von Geschäftsmodellen an diese Entwicklungen.</p>
<p>Inhaltsverzeichnis:</p>
<blockquote><p><em>0. Einführung</em></p>
<p><em>1. Medienprodukte und Digitalisierung</em><br />
1. 1 Informationsgüter<br />
1. 2 Medienprodukte<br />
1. 3 Digitalisierung und Vernetzung</p>
<p><em>2. Filmwirtschaft</em><br />
2. 1 Die Entwicklung der Filmwirtschaft und neue Technologien<br />
2. 2 Zur Struktur der Filmwirtschaft</p>
<p><em>3. Internet<br />
</em>3. 1 Die Relevanz des Internet für die Filmwirtschaft<br />
3. 2 Zu den Auswirkungen von Tauschbörsen<br />
3. 3 Aspekte des Wandels (Vertrieb übers Netz und neue Intermediäre, Nischenmärkte werden interessant, PR und Community-Building)<br />
<em><br />
4. Fazit</em></p></blockquote>
<p>Über Kommentare und Kritik freue ich mich sehr.</p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" rel="license"><img alt="Creative Commons License" border="0" src="http://creativecommons.org/images/public/somerights20.png"/></a><br />
Die Arbeit ist unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" rel="license">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blogs vs. Zeitungen: Top 5 News Stories 2005</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2006 15:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Intermediaries]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Mass Media]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Public Sphere]]></category>

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		<description><![CDATA[Jason Kottke hat die Wette von Dave Winer gegen Martin Nisenholtz (Blogs werden 2007 bei einer Google-Suche nach den 5 Top Stories des Jahres vor der New York Times liegen) für 2005 geprüft: Blogs gewinnen 6:2. Vor allem weil die New York Times so schlecht abschneidet. Nur bei einem von 8 Themen taucht die NYT [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jason Kottke hat die <a href="http://www.longbets.org/2">Wette von Dave Winer gegen Martin Nisenholtz</a> (Blogs werden 2007 bei einer Google-Suche nach den 5 Top Stories des Jahres vor der New York Times liegen) <a href="http://www.kottke.org/06/01/blogs-versus-the-ny-times-in-google">für 2005 geprüft</a>: <strong>Blogs gewinnen 6:2</strong>. Vor allem weil die New York Times so schlecht abschneidet. Nur bei einem von 8 Themen taucht die NYT unter den ersten zehn Treffern (erste Seite!) auf &#8211; bei 3 ist sie nicht einmal unter den ersten hundert Suchergebnissen.</p>
<p><strong>CNN würde den Vergleich mit Blogs hingegen deutlich gewinnen.</strong> Kottke vergleicht nämlich auch allgemeiner: &#8220;Traditional Media&#8221; vs. &#8220;Citizen Media&#8221;. Hier duellieren sich meist CNN und Wikipedia. Und die traditionellen Medienhäuser gewinnen 6:2.</p>
<p>Warum schneidet die New York Times so schlecht ab? Vermutlich weil Artikel nach einer Woche nicht mehr kostenlos abrufbar sind und <a href="http://www.nytimes.com/products/timesselect/overview.html">manche</a> von Anfang nur von zahlenden Kunden lesbar sind. Das <a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2005/09/22/tms_slct.html">mindert natürlich den Einfluss der NYT</a> im Netz &#8211; und verschlechtert ihr Ranking bei Suchmaschinen. </p>
<p>Weiterlesen direkt bei <a href="http://www.kottke.org/06/01/blogs-versus-the-ny-times-in-google">kottke.org</a>.</p>
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